Mittwoch, 7. Juli 2010

die dreisteste Werbelüge 2010

Verbraucher haben in den vergangenen vier Wochen online über
die dreisteste Werbelüge des Jahres abgestimmt.
Wenn für Lebensmitteln Werbung gemacht wird, dann ist den Erzeugern alles recht. Da wird mit Gesundheit geworben, mit bunten Früchten oder mit natürlichen Inhalten. Wenn man dann genauer hinschaut, dann ist meist mehr Chemie dabei wie Gesundheit, oder mehr Zucker wie natürliche Früchte.

Zott will Rezeptur und Darstellung ändern
Zott hat angekündigt, bei Monte Drink die „Rezeptur“ und die „Darstellung gegenüber den Verbrauchern“ zu ändern – fordern Sie das Unternehmen auf, dieses Versprechen zu halten!
Die dreisteste Werbelüge 2010
23. April 2010 | 81.451 Verbraucher haben in den vergangenen vier Wochen online über die dreisteste Werbelüge des Jahres abgestimmt. Mit Abstand die meisten Verbraucher (37,6 Prozent) sahen in Monte Drink von Zott den unverschämtesten Fall von Etikettenschwindel. Das überzuckerte Kindergetränk wird von Zott wie eine gesunde „Zwischenmahlzeit“ beworben. foodwatch verleiht Zott deshalb den Goldenen Windbeutel 2010.

Vom 22. März bis zum 22. April 2010 konnten Verbraucher ihre Stimme für einen von fünf Kandidaten abgeben. Für die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2010 hatte eine unabhängige Jury fünf der elf Produkte, die seit der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2009 auf abgespeist.de vorgestellt wurden, nominiert.

abgespeist.de – die foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel
Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher systematisch und führt sie in die Irre. Deshalb verleiht foodwatch im Rahmen der Kampagne abgespeist.de 2010 zum zweiten Mal den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge eines Lebensmittelherstellers. Im Jahr 2009 hatte Actimel von Danone den Negativ-Preis bekommen.

Die foodwatch-Kampagne abgespeist.de entlarvt anhand von ganz konkreten Beispielen aus dem Supermarkt, wie die Lebensmittelindustrie Verbraucher mit kleinen Schwindeleien, großen Lügen und gewieften Tricks systematisch täuscht: Von überzuckerten Kinderprodukten über Rezepturverbesserungen, die keine sind, bis hin zu angeblichen „Feinschmecker-Produkten“, die nicht mehr sind als Zusatzstoff-Aromen-Gemische.

Regelmäßig werden auf der Internetseite www.abgespeist.de dreiste Lügen und Etikettenschwindel vorgestellt. Gemeinsam mit den Verbrauchern übt foodwatch Druck auf die Lebensmittelindustrie aus, damit diese ihre irreführenden Werbepraktiken stoppt. Denn erst wenn Etiketten ehrlich sind, wissen wir wirklich, was wir kaufen. Solange nicht drauf steht, was drin ist und nicht drin ist, was draufsteht, können wir nicht selbst bestimmen, was wir essen. Und wie unser Essen hergestellt werden soll.

Zeigen Sie Lügen und Schwindeleien die Rote Karte
Mit der Wahl zum Goldenen Windbeutel ruft foodwatch Verbraucher auf, sich aktiv gegen Irreführung und Täuschung zur W

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