Freitag, 17. September 2010

Vergebung und Selbstvergebung

Wann immer etwas in Ihrem Leben in Stillstand gekommen ist, wann immer es nicht richtig vorwärts geht, können Sie sicher sein, dass irgendein Groll in Ihnen- gegen was auch im-mer- besteht.
Dieser Groll kann möglicherweise sehr alt sein, und unter Umständen bereits viele Jahre in Ihnen schlummern. Er zeigt sich durch Stagnation, etwas in Ihrem Leben gerät ins stocken.
Hier ist es wichtig, wirklich Innenschau zu betreiben. Manchmal ist es auch sinnvoll, einen anderen Menschen, vielleicht einen Berater oder ähnliches, aufzusuchen.
Eine neutrale Person kann Sie unter Umständen schnell auf die möglichen Ursachen des Stillstandes in Ihrem Leben aufmerksam machen und Sie können dann etwas verändern.

Vergebung ist das eine, meist das leichtere.
Zu sagen: ich vergebe dir, fällt vielen meist leichter.
Selbstvergebung ist jedoch genauso wichtig.
Wie oft verurteilten Sie sich selbst, für Versäumnisse, für Versehen, für schlechte Ange-wohnheiten u.s.w.?
Wir sind alle hier, um Erfahrungen zu machen. Keine Erfahrung ist besser oder schlechter. Keine ist gut oder schlimm. Nur das, was Sie daraus machen, Ihr Urteil, Ihre Meinung, macht eine Sache zu dem.
Ein weiterer, wesentlicher Punkt ist der, dass die Verurteilung immer Situationen aus der Vergangenheit betrifft. Niemand kann die Vergangenheit verändern.
Sie haben allerdings die Wahl, sich in Zukunft zu entscheiden, anders als bisher zu handeln.

Vergebung und Selbstvergebung helfen Ihnen dabei, umsichtiger zu werden.
Umsichtig mit anderen und wahrscheinlich auch mit sich selbst.
Es ist ein wesentlicher Veränderungs-Prozess, bitte haben Sie Geduld mit sich.
Angewohnheiten, die Sie viele Jahre lang ohne wirkliche Aufmerksamkeit gelebt haben, sind hartnäckig in Ihnen und verändern sich nur Schritt für Schritt.
Es geht darum, dass Sie aufmerksamer werden im Umgang mit Ihren Gedanken, Worten und Handlungen.
Quelle: Affirmationen © Renate G. Koch

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