Montag, 2. Juli 2018

Wertung

Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe Dir meine Schuhe an und laufe meinen Weg!

Durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, verarbeite den Verlust der Leute die gingen...
Erlebe den Schmerz den ich erleben musste, und ertrage die Schmerzen die mir zugefügt wurden.
Durchlaufe die Jahre die ich ging, stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter ... genau wie ich es tat.
Erst dann kannst du urteilen, warum ich so bin wie ich bin!

Sie zählen meinen Charakter auf.
In Worten, als würden sie Dateien auf einem Computer ordnen!
Du bist so... Du kannst...
Meine Nachbarn meinen, ich wäre ruhig.
Meine Freunde sagen, ich wäre ein Wildfang.
Ich denke, ich bin beides.

Meine Enkelinnen freuen sich, so eine verrückte Oma zu haben.
Meinen Kindern bin ich Vorbild darin, dass BRAV sein und angepasst niemandem nützt.

Manche Menschen sonnen sich mit mir. Andere schütteln den Kopf über "Leichtsinn" und "Dummheit".
Wenn ich so wäre wie andere mich wollten, wäre ich tot.

***
Wir sind nicht hierhergekommen, um einander gefangen zu nehmen,
sondern, um uns noch tiefer der Freiheit und der Freude zu ergeben.
Wir sind nicht in diese wunderbare Welt gekommen, um uns fern der Liebe als Geiseln zu halten.
Lauf mein Liebstes, lauf allen davon, die spitze Messer in deine zarten Träume, in dein edles, heiliges Herz stoßen wollen.
Uns ist es aufgegeben, uns mit den Stimmen der inneren Berufung zu befreunden, die da draußen vor dem Haus unserem Geist zurufen:
„Ach bitte, bitte komm heraus und spiel mit uns!“
Denn wir sind nicht hierhergekommen, um einander gefangen zu nehmen oder unsere wunderbaren Seelen einzuschließen, sondern, um immer tiefer zu erleben, was in uns göttlich ist
MUT, FREIHEIT, Licht!

(Hafiz)

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