Dienstag, 6. Dezember 2011

keine Kompromisse

authentisch und total

ein paar Kompromisse fürs nicht allein sein
ein paar Kompromisse fürs ablenken
ein paar Kompromisse für die Ängste
ein paar Kompromisse fürs dazugehören
ein paar Kompromisse fürs geliebt werden

die Welt ist, wie sie ist wegen all der Kompromisse
ein bisschen liebe und ein bisschen Hass
die liebe offen oder als Maske
den hass mit Rechtfertigungen
die Urteile mit Schuldzuweisungen
die eigenen Fehler verstehend, die der anderen nicht

ein bisschen Ego und ein bisschen Neid
ein bisschen Offenheit und ein bisschen Sicherheit
ein bisschen sozial und ein bisschen für mich
ein bisschen Wahrheit und ein bisschen verborgen
ein bisschen Risiko und ein bisschen Kontrolle

dosierte Freude
dosierte Wut
dosierte Ekstase
dosiertes Risiko
dosierte Lebendigkeit
dosierte Trauer
dosierte Clowns
dosierte Liebe
dosiertes Ich

und immer checken darf ich das, werde ich noch akzeptiert, ist das erlaubt
bin ich erlaubt, bin ich noch richtig oder schon falsch?
falsch für wen?
Erlaubnis von wem?
in dieser Welt voller Kompromisse
wo es alles gibt und doch nichts wirklich ganz...wer richtet uns- wer könnte uns richten
außer wir uns selbst?

ein bisschen dazu zu gehören zu dieser Welt -zu welcher Welt
deiner Welt – meiner Welt
meine gestrige Wahrheit oder meine momentane?
Mitspielen in dieser Welt in die wir doch gepresst wurden...mitspielen im Selbstbetrug?

meine einzige Wahrheit bin ich selbst

Quelle unbekannt

Freitag, 18. November 2011

Das kleine und das große, weite Herz (von Tobias Abend)

Das kleine Herz und das große weite Herz

Das kleine Herz beschwert sich drüber.
Das große, weite Herz lacht drüber!

Das kleine Herz hadert, stresst sich, zweifelt und zaudert.
Das große, weite Herz atmet erstmal tief durch!

Das kleine Herz meidet oder versucht zu meiden, was es nicht erleben will.
Das große, weite Herz wählt in jedem Augenblick, was es will, ggf. was es statt dessen will!

Das kleine Herz hält fest und verliert, was es festhält.
Das große, weite Herz ist bereit alles Vergängliche aufzugeben und das Ewige in Empfang zu nehmen!

Das kleine Herz hat vor vielem Angst und lebt mit diesen Gefühlen ohne etwas an sich zu verändern.
Das große, weite Herz fühlt sehr achtsam, wovor es Angst hat und stellt sich allen seinen Ängsten bewusst.
Es löst vorhandene Ängste nach und nach in sich auf.
Sind die Ängste begründet, so respektiert es sie als nützliche Zeichen und begibt sich nicht unbedacht in Gefahr!

Das kleine Herz fürchtet sich vor großer oder unerwarteter Veränderung.
Das große, weite Herz liebt Veränderung und betrachtet Veränderung als Lebensprinzip!

Das kleine Herz fürchtet sich vor Unbekanntem und Ungewissem.
Das große, weite Herz untersucht und hinterfragt alles Unbekannte und überwindet all seine Furcht davor!

Das kleine Herz ordnet Ungewohntes meist in Schubladen ein, deren Inhalt es aber dann nicht näher untersucht.
Das große, weite Herz erforscht alles Neue/Ungewohnte ganz genau, bis es die Zusammenhänge verstanden hat!

Das kleine Herz ist glücklich, wenn es mit seinen Liebsten zusammen ist
Es ist traurig, wenn es nicht mit ihnen zusammen ist.
Das große, weite Herz ist glücklich, wenn es mit seinen Liebsten zusammen ist.
Es ist glücklich, wenn es nicht mit ihnen zusammen ist, denn es findet immer einen Grund glücklich zu sein!

Das kleine Herz will am liebsten Reichtümer sammeln und bunkern.
Das große, weite Herz weiß, dass es jederzeit alle Reichtümer der Welt besitzt und Teil davon ist!

Das kleine Herz hortet in Zeiten drohender Wirtschaftskoläpse und Inflationen Gold und Silber.
Das große, weite Herz investiert in wirtschaftliche Unabhängigkeit. Es weiß und sorgt dafür, dass es von allem was wesentlich ist immer genug hat, egal ob es gerade eine Währung, Tauschhandel oder andere Wirtschaftsformen gibt!

Das kleine Herz unterwirft sich unbewusst Wirtschaftsformen, die wie riesige Hamsterräder wirken, in denen die kleinen Herzen zu Arbeitssklaven werden.
Das große, weite Herz ist/macht sich immer unabhängiger und freier von manipulativen oder unfairen Strukturen und schafft sich ggf. eigene!

Das kleine Herz nimmt gerne mal einen schnellen wirtschaftlichen Vorteil mit.
Das große, weite Herz ist immer auf größmöglichen Vorteil und größtes Wohlbefinden für alle aus!

Das kleine Herz ist empfänglich für Schein- und Lockangebote.
Das große, weite Herz prüft sehr genau und wählt bewusst, was seinem Wesen entspricht!

Das kleine Herz hat oft schnell ein Urteil parat.
Das große, weite Herz weiß, dass in jeder Situation beliebig viele Urteile möglich sind.
Es wählt daher alle seine Urteile vorsichtig, bewusst und zurückhaltend!

Das kleine Herz wertet oft mal andere Herzen ab, z.B. wenn es sich durch sie in seiner Weltsicht bedroht fühlt.
Das große, weite Herz öffnet sich voll für die Liebe allem gegenüber

Das kleine Herz verteidigt seine gewohnten Weltbilder mit allen Mitteln.
Das große, weite Herz erweitert und verändert seine Weltbilder gemäß seiner Unvoreingenommenheit.

Das kleine Herz orientiert sich fast immer nach den anderen.
Das große, weite Herz orientiert sich nach der inneren Stimme!

Das kleine Herz orientiert sich mit seinen Wünschen am Zeitgeist.
Das große, weite Herz orientiert sich voll und ganz am Sehnen seiner Seele!

Das kleine Herz verfolgt oder kennt seine Herzenswünsche oft nicht
Das große, weite Herz erfüllt sich seine Herzenswünsche mit allem was es drauf hat!

Das kleine Herz ist viel unter Freunden und selten allein.
Stille ist ihm unerträglich.
Das große, weite Herz ist oft auch mal allein, all-ein(s) mit allem was ist.
Es liebt die Stille!

Das kleine Herz stellt selten ungewöhnliche Fragen.
Das große, weite Herz liebt grenzensprengende Fragen!

Das kleine Herz stellt selten große Fragen.
Das große, weite Herz stellt alle Fragen, die es bewegen sehr direkt!

Das kleine Herz berichtet und behauptet viel und fragt selten.
Das große, weite Herz fragt immer viel und achtet darauf, dass Erzählen und Fragen in ausgewogenem Verhältnis stehen.

Das kleine Herz erkennt nur Autoritäten mit "Ausbildungsschein" als Lehrer an.
Das große, weite Herz erkennt in jedem Menschen einen Lehrer.

Das kleine Herz stichelt oder mobt andere, wenn es sich dazu angestachelt fühlt.
Das große, weite Herz akzeptiert andere Menschen voll und ganz.

Das kleine Herz denkt sich oft "das ist halt so".

Das große, weite Herz fragt: "(Warum) ist das wirklich (nur) so und wie geht es noch viel besser und schöner?"!

Das kleine Herz macht, was es für realistisch hält und am liebsten was es kennt.
Das große, weite Herz hält alles für realistisch, was denkbar ist!

Das kleine Herz redet viel über sich.
Das große, weite Herz fragt viel und interessiert sich für andere!

Das kleine Herz sagt oft, das ist schlecht, das ist böse, das ist gut, das ist fein.
Das große, weite Herz hält sich mit vorschnellen Urteilen sehr zurück und beurteilt nur das, was es selbst aus erster Hand geprüft hat!

Das kleine Herz lässt sich allein von seinen Gefühlen leiten.
Das große weite Herz prüft die Geister ganz genau, von denen es sich leiten lässt.

Das kleine Herz liebt festgefahrene Tradition unhinterfragt.
Das große weite Herz ist stets an Neuem interessiert und unvoreingenommen wie ein Kind!

Das kleine Herz übt einen Beruf aus.
Das große Herz geht seinen Stärken und Neigungen nach!

Das kleine Herz sucht scheinbar oft was.
Das große Herz stellt sich auf Finden ein!

Das kleine Herz spricht oft über Wunden, Leidvolles und Begrenzung.
Das große, weite Herz liebt und lebt Freiheit, Lösung, Gesundheit und Wohlbefinden!

Das kleine Herz fürchtet den Tod und den Teufel.
Das große, weite Herz überwindet seine Furcht vor dem Tod und folgt Jesus nach, der uns das Paradies (entweder nach dem Tod oder nach der Entrückung der Gläubigen bei der Wiederkehr von Jesus) verheißen hat.

Das kleine Herz lässt sich von unserem Zeitgeist verführen und spricht abfällig über Jesus und die Bibel oder ignoriert sie.
Das große, weite Herz studiert die Bibel, das Wort Gottes direkt und vorurteilsfrei. Es begreift das Evangelium mit wachem Verstand (was schließlich zum Glauben führt)!

Das kleine Herz hat Freude am Kontrollieren und für andere mit zu reden.
Das große, weite Herz hilft nur in Ausnahmefällen ungefragt.
Es hilft auf eine Art, die dem Fragenden zu mehr Freiheit und Unabhängigkeit verhilft!

Das kleine Herz knickt ein, wenn es mal gebrochen wurde.
Das große, weite Herz ist unzerbrechlich, es weint sich frei, wenn es zu sehr unter Spannung steht und ist unendlich weich, entspannt, formbar, dehnbar und elastisch!

Das kleine Herz kennt seine Gefühle nicht so genau und spricht selten darüber.
Das große, weite Herz liebt alle seine Gefühle und fühlt in jedem Moment sehr bewusst!

Das kleine Herz fürchtet sich vor den Tiefen und Unberechenbarkeiten großer Herzen.
Das große, weite Herz liebt alle Herzen gleichermaßen!

Das kleine Herz leidet viel mit anderen.
Das große, weite Herz übernimmt Verantwortung für sein Befinden und liebt gottes Schöpfung!

Das kleine Herz kümmert sich auch ungefragt um Angelegenheiten anderer.
Das große, weite Herz kümmert sich liebevoll um sich und zeigt anderen damit, dass sie frei sind, das auch zu tun!

Das kleine Herz gibt ungebeten Ratschläge.
Das große weite Herz betet zu Gott und bittet ihn um Führung und passende Gelegenheiten, bevor es auf andere Menschen helfend einwirkt.

Das kleine Herz wirft anderen oder sich selbst oft mal was vor.
Das große, weite Herz kennt keine Vorwürfe.
Es übernimmt für die Art, wie es Ereignisse wahrnimmt die volle Verantwortung!

Das kleine Herz lässt sich von der dunklen Seite in allerhand Okkultes wie Reiki, Astrologie Wahrsagerei, Tarot, Pendeln, Magie, Götzenbilder, okkulte Symbole etc. verstricken und verführen.
Das große weite Herz weiß, dass Gott Götzendienerei und Zauberei hasst weil sie vom Teufel kommen, dass sie wertlose Imitate der göttlichen Allmacht sind und dass es niemand außer Gott (Jesus) zu seiner Erlösung braucht!

Das kleine Herz ist eng und oft verschlossen.
Das große, weite Herz ist grenzenlos offen und weit!

Das kleine Herz kennt die Unterschiede zwischen kleinen und großen Herzen nicht bewusst.
Das große, weite Herz weiß, dass in Jedem kleine und große Herzen pulsieren können!

Quelle: http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/das_herz_gedicht.html

Donnerstag, 1. September 2011

Freude

Der hat Freude im Leben, der es nach seinen Vorstellungen gestalten kann.

In welchen Momenten sind Sie ganz bei sich?
Beginnen Sie, Ihre Vorstellungen zu verwirklichen, auch wenn es zunächst schwierig erscheint.
Es ist Ihr Leben!

Donnerstag, 11. August 2011

Machst du dir was vor - oder lebst du dich selbst?

Seien wir ehrlich: Wir werden alle von anderen Menschen beeinflusst, mich eingeschlossen. Und ich bin total einverstanden mit Vorbildern und damit, sich durch andere erfolgreiche Menschen inspirieren zu lassen, die man mag oder respektiert - ich habe eine Menge von Mentoren und Vorbildern, die mich im Laufe der Jahre beeinflusst haben und es immer noch tun.

Aber am Ende des Tages bist du es, der „die Arbeit tun muss" (und es ist nicht immer leicht, glaub es mir), um deine wahre Berufung und Leidenschaft zu entdecken, das, was dich glücklich macht und den Schritt hinein zu wagen (und aufzupassen, wo man dabei hintritt). Wenn du dich wirklich erfüllt und völlig lebendig fühlen möchtest, dann musst du wirklich tief schauen, herausfinden, wer du bist und beginnen, das zu leben. Und eine Menge Leute haben schlicht und einfach Angst, genau das zu tun ... aber wenn du es nicht tust, könntest du damit enden, den Traum eines anderen zu leben, und das bringt's nicht.

Leb dich selbst denn (alle anderen sind ... nun ja, verdammt nochmal jemand anderes) wir brauchen Menschen, die voller Leidenschaft sind, von Sinn erfüllt und authentisch.

Sich selbst treu sein

So viele Menschen sind festgefahren darin zu tun, was sie denken, das sie tun sollten - oder was alle anderen ihnen verkauft haben. Ich sehe das jeden Tag mit den Klienten, die zu mir kommen, verwirrt, irritiert, überfordert, festgefahren - weil sie sich selbst nicht treu sind.
Ich war es selbst viele Jahre nicht, aus mehreren Gründen. Erstens, weil ich ein verrückter Renaissance-Typ bin, und nicht wusste, ob ich ein Schriftsteller, ein Komiker, ein Motivationstrainer, ein Künstler, ein Berater/Coach-Typ, ein Moderator, ein Musiker, oder ein Unternehmer sein sollte - und die Liste geht weiter und weiter. Ich dachte, ich müsste nur eine von diesen Möglichkeiten wählen, weil "sie" mir sagten, dass ich das müsste. Ich wählte also gar nicht und blieb stecken, weil ich Angst hatte, dass, wenn ich eines wählen würde, ich nie die anderen Sachen tun könnte, die ich liebte. Das ist verrückt, und so viele Menschen tun das Gleiche.

Was ich herausfand, nachdem ich all meine wahnsinnige, verrückte innere Arbeit getan hatte und durch die „Selbsthilfe-Hölle" gegangen war, ist, dass ich entdeckte, dass ich ALLE diese Dinge bin, und sie sind alle ein Teil meiner Arbeit und dessen, wer ich jetzt bin, weil ICH es so sage und sie machen mich glücklich. Da habt ihr es, ihr Guru's! (stell dir eine ausgestreckte Zunge vor). Ich kann so sein, wie ich will - und du kannst es auch.

Zweitens machte ich mir in die Hose vor Angst, dort draußen vor Menschen zu stehen. So, nun habe ich es gesagt. Ja sogar der verrückte spirituelle Typ hat Ängste, stell dir mal vor. Angst kann eine riesige Motivation und ein guter Lehrer sein, wenn du ihr Aufmerksamkeit schenkst. Sie kann und wird dich zu dem führen, was du tun sollst.

Meine Botschaft?
Lass dich von niemandem in eine Schublade stecken, oder dir sagen, du könntest nur eines tun. Du kannst Gott nicht in eine Schublade stecken - warum solltest du dich selbst in eine Mikro-Nische sperren, die es dir nicht erlaubt, dass du dich voll zum Ausdruck bringst?


Die Lügen
TV-Spots, Berühmtheiten, Selbsthilfe-Gurus und Zeitschriften springen uns 24 Stunden, sieben Tage die Woche ins Gesicht und sagen uns, was wir tun sollen, wie wir sein sollen, wie wir riechen und aussehen sollen, um erfolgreich zu sein oder angenommen zu werden. Das ist NICHT OK. Warum? Weil es voraussetzt, dass, wenn du nicht ein bestimtes Gewicht, eine bestimmte Größe und Körperform hast, Millionen von Dollar besitzt, und perfekte Zähne, perfektes Haar und einem perfekten Körper hast, dann bist du nicht OK - und das ist ein Haufen Schwachsinn.

Du bist bereits absolut fantastisch, auch mit deinen verrückten sogenannten Mängeln und gelegentlichen (OK vielleicht mehr als gelegentlichen) dummen menschlichen Macken. Ja, die Menschen sind ein wenig verrückt, aber wir lieben gerade das an uns, und es hält die Selbsthilfe-Industrie am Leben - „Dr. Phil" bedankt sich bei dir.

All die Nachahmung, das Posen, Vormachen und Kopieren anderer Leute (es ist nicht dein Fehler, zumindest, bis du dir dessen bewusst wirst), statt deine Aufmerksamkeit auf deine echte Stimme, deine Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse zu legen, ist der Katalysator, der mehr Menschen zerstört hat, als alles, was ich kenne (mich eingeschlossen). Wenn du in irgendeiner Weise verfälscht, wer du bist, dann sitzt du tief in der Scheiße.


Wahres Glück ist Dienst an Anderen
Die beste Definition von Erfolg, die ich je gehört habe, ist:
"Nimm deine größten Gaben, Leidenschaften und Talente und nutzen sie im Dienst an Anderen."
Was bedeutet das? Es gibt dir das Beste aus beiden Welten.

Erstens kannst du das tun, was dich begeistert, was dich leuchten lässt, was dir Freude, Glück und Erfüllung gibt. Zweitens hilft es dir, hineinzutreten in das erhabene Wunder des Dienstes an Anderen und die erstaunlichen Belohnungen, die damit einhergehen (eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe). Mein Leben hat sich drastisch verändert, seit ich mich darauf konzentriere, wie ich etwas wertvolles für andere Menschen tun kann.

In meiner bescheidenen Erfahrung und entsprechend der Weisheit der wirklich coolen und wirklich seltsamen (deshalb liebe ich sie) Meister und Lehrer, von denen ich gelernt habe, ist es der Dienst an Anderen, der das wirkliche Glück bringt. Ende der Geschichte. Und sie hatten verdammt recht (aber waren immer noch ein bisschen komisch, was ich immer noch an ihnen liebe, aber das ist eine andere Geschichte.)

Sei du selbst
Sobald du dir selbst die Erlaubnis gegeben hast, dich vollständig und authentisch ausdrücken zu können und „wahr" zu werden in deinem Leben, deiner Arbeit, und allem, was du tust (was ich dich ermutige, jetzt zu entscheiden ... na ja ... gut ... ich warte eben), dann bist du bereits Teil der Besten 1% des Planeten. Die meisten Menschen sind wie lebende Tote ... sie akzeptieren es, ein Leben in stiller Verzweiflung zu leben.

Um ehrlich zu sein, scheint es, dass nun immer mehr Menschen aufwachen und endlich erkennen, dass dies keine Art zu leben ist. 40 Jahre lang in einer 2 × 3 Meter Kabine Papiere hin- und herschieben, auf die Uhr gucken, den Chef verfluchen (der zweifellos ernsthafte Probleme hat) und Arbeit zu tun, welche die Lebensenergie geradewegs aus dir heraussaugt, während du auf den Ruhestand "eines Tages" wartest, an dem du anfangen kannst, zu leben, ist das, was meiner Meinung nach die Menschheit krank macht und ist ein Rezept für Katastrophen.

Ich glaube wirklich, dass die meisten Probleme, die Unzufriedenheit und sogar Krankheiten verschwinden würden, wenn Menschen wirklich authentisch leben würden, mit Leidenschaft und einem Sinn.

Beruf und Berufung
Ich verbrachte mehr als 10 Jahre (nach der Lektüre von 700+ Selbsthilfe-Bücher und macht ein Haufen verrückter Versuchen mich selbst zu "reparieren" und mit Gurus rumzuhängen) schwimmend in Verwirrung, Frustration und Überforderung und versuchte herauszufinden, was ich "tun sollte", während ich außerdem versuchte, zu sein wie alle anderen, um dazuzugehören oder „Geld zu machen".

Ich hatte vorher nie irgendwelche Probleme, Geld zu verdienen, ich meine, ich bin der Kerl, der im Alter von 28 Jahren 1 Million Dollar als Options-Trader gemacht hat, aber ich konnte mir nichts mehr vormachen. Ich habe versucht, mein altes Leben zu leben (was nicht mehr funktionierte - lustig, wie einem das Universum auf den Hinterkopf schlägt) und meine Seele hatte keinen Platz in diesem Selbstbetrug und schrie mich an, verdammt noch mal endlich echt zu werden (ok, eigentlich flüsterte sie - ein wenig dichterische Freiheit - aber es fühlte sich an wie Schreien). Ich hatte so viel von meiner Zeit damit verbracht. alles Mögliche zu tun - alles außer in meinem täglichen Leben echt zu werden und das zu tun, wozu ich berufen war.

Die Quintessenz ist: Wenn du dir etwas vormachst oder in irgendeiner Weise falsch bist, merken die Menschen das. Wir alle fühlen Energie, auch wenn wir denken, wir tun es nicht. Und am Ende des Tages, bist du derjenige, der am meisten leiden wird, wenn du nicht echt bist.

Schlussendlich verpflichtete ich mich also selbst, einfach nur noch das zu tun, was ich liebe und so echt wie möglich zu sein, an jedem einzelnen Tag, in jeden Bereich meines Lebens. In der Minute, als ich dies tat, ich meine, als ich mich wirklich dazu verpflichtete, geschahen unglaubliche Dinge in meinem Leben. Es ist absolut verrückt. Anstatt Erfolg, Chancen, Freude oder Geld zu jagen, jagt es nun geradezu mich, weil ich so verdammt leidenschaftlich und begeistert bin, meine Gaben, Talente und Leidenschaften im Dienst an anderen zu konzentrieren. Nun gibt es unendlich viele Möglichkeiten, was ich tun und erschaffen kann ... und dass, obwohl "Sie" sagen (wer auch immer "sie" sind), dass man mit dem, was man liebt, kein Geld verdienen kann ...

Ich sage Hoo Haa! ... weil ich es tue und ich mit ein paar coolen, leidenschaftlichen, bewussten, hoch entwickelten und kreativen Künstlern, Unternehmern und Visionären rumhänge, die das Gleiche tun. Alle auf ihre eigene, einzigartige Weise.

Es muss nicht kompliziert sein
Der Schlüssel hier ist zu entscheiden, wer du bist und was du willst, dann sofort ins Handeln zu gehen und auf deine Energie zu achten. Bist du aufgeregt und hast vielleicht auch ein wenig Angst? Gut, mach weiter, es bedeutet, du bist auf dem richtigen Weg.

Oder bist du ausgelaugt, weil du nicht bereit bist, das zu tun, was dein Herz dir sagt, so dass du schauspielerst und dein wahres Ich hinterm Berg hältst? Oder hast du vielleicht Angst, deiner wahren Berufung zu folgen? Wenn ja, dann hör auf damit, und finde den Mut, kühn genug zu werden, um zu beginnen etwas zu tun - alles, was dich ein Wenig in Richtung deiner Träume bewegt.

Und lass auf jeden Fall die Perfektion los und den Versuch, alles zu kontrollieren, und alle Antworten zu wissen, es wird dich festhalten und verrückt machen - ich bin dort gewesen und habe es getan.

Trotz allem, was „The Secret" und ein Menge anderer New-Age-Gefasel sagt: Wenn du erfolgreich sein und etwas in deinem Leben erreichen willst, etwas bewegen möchtest, einen Unterschied machen oder ein Werk hinterlassen willst... dann musst es eben einfach tun.

Oder, wie ich gern sage:
"Wenn du glaubst, eine halbnackte Fee wird in einer Strumpfhose vom Himmel schweben und 'Dein Wunsch ist mir Befehl' singen, einen großen Eimer mit Geld in deinen Schoß legen und die Schlüssel zu deinem nagelneuen Porsche, während du in deiner Unterwäsche singst, (nicht, dass in Unterwäsche singen eine schlechte Sache wäre, nur um das klarzustellen), dann habe ich schlechte Neuigkeiten für dich ... wie kann ich sanft ausdrücken, umm ... mal sehen: Es wird nicht passieren."

Aber ich verspreche dir, dass wenn du dich dem verpflichtest dem, was du liebst, wovon du träumst und wofür du Leidenschaft empfindest und auch so handelst - also ein echtes Bekenntnis dazu, authentisch zu werden - dann ändert sich alles.

Die Weisheit, die ich teilen möchte, ist, den ganzen Lärm auszuschalten, und auf deine innere Stimme zu lauschen, und herauszufinden, was du willst, und was dich nährt - mit Leidenschaft, Energie, Aufregung und vielleicht sogar Angst. Und dann loszugehen und das zu tun.

Du wirst zu dem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung gehören, die sich selbst treu sind, und die Welt wird dadurch ein besserer Platz sein.

"Sei einfach du"

Quelle: sein.de

Autoren Info:
Scott Brandon Hoffman
gab im Alter von 28 Jahren seine unerfüllende, seelentötende aber sehr lukrative Millionärskarriere auf (weshalb seine Mutter ihn für verrückt erklärte) und begab sich auf die Suche nach sich selbst, seiner Leidenschaft und dem Sinn des Lebens. Es war eine verrückte, erleuchtende, schmerzvolle, schöne und lustige Reise hinab in den Kaninchenbau.
Heute hat er sein Leben dem wilden Entschluss gewidmet, weiter zu wachsen, zu lernen und sich zu entwickeln und seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen.

http://scottbrandonhoffman.com/

Dienstag, 9. August 2011

Freiheit

Freizeit, frei sein, das ist etwas wunderbares. Aber wie viel Freizeit, wie viel Freiheit haben Sie eigentlich wirklich?

Mit wie vielen Kompromissen müssen sie ständig leben? Schauen Sie auch manchmal neidisch auf andere, die (anscheinend) mehr Freiheiten genießen können als Sie?

Ich sage Ihnen heute: Es gibt mehr Freiheit als Sie glauben. Ich meine damit nicht nur die Gestaltung Ihrer Freizeit, nein, ich meine auch Ihren Umgang mit Freunden und Bekannten. Sie glauben das nicht?

Hier eine kleine Geschichte:

Es war einmal eine Wölfin, die streifte durch die Wälder um nach Futter für ihre Welpen zu suchen. Sie kam an einem entlegenen Bauernhof vorbei und schaute durch den Lattenzaun. Dort sah Sie einen Hofhund vor seiner Hütte liegen. Neben ihm standen ein Futternapf und eine Schale mit Wasser. "Der hat es gut", dachte die Wölfin. "Er muss nicht auf die Jagd gehen." - "Komm her", knurrte sie durch den Lattenzaun, "ich will dich etwas fragen." Der Hofhund blickte auf und erwiderte: "Ich kann nicht; ich bin angekettet." Da erschrak die Wölfin: "Was, du bist nicht frei? Und ich war der Meinung, es ginge dir so gut", sagte sie erstaunt. "Mir geht es gut", antwortete der Hofhund. "Ich bekomme täglich mein Fressen und dazu reichlich Wasser. Was will ich mehr?"
"Und die Wälder? Kennst du die? Und die Hasen jagen? Die Wiesen?" -
"Nein, das kenne ich nicht", antwortete der Hofhund." "Das ist schlimm", brummte die Wölfin. Und dann sagte sie mir klarer Stimme: "Die Freiheit ist das Schönste, was es auf der Erde gibt."
Nun war der Hofhund neugierig geworden und bat die Wölfin: "Ach, so hilf mir doch, dass ich dieses schrecklich Halsband los werde und frei sein kann." - "Wie soll ich das anstellen"? fragte die Wölfin. "Wie soll ich dich befreien?" -
"Du musst nachts über den Zaun springen und mir das Halsband mit deinen starken Zähnen durchbeißen. Dann komme ich mit dir und begleite dich."

Die Wölfin hatte nun Mitleid mit dem Hofhund. So entschied sie sich, in der Nacht wiederzukommen um ihn zu befreien.

Um Freiheiten erleben zu können brauchen wir manchmal eine Hilfe. Aber was noch viel wichtiger ist, wir müssen die Freiheit wollen. Vor allem in der Beziehung zwischen Frau und Mann gibt es so vieles, was Menschen einengt. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Beziehungen nicht als Einengung sondern als Befreiung zu erleben.

Montag, 8. August 2011

Aggressionen

Aggressionen sind in allen sozial hoch entwickelten Kulturen unserer Zeit zu einem zentralen Problem geworden. Es wird soziale Anpassung gefordert, was im Klartext heißt: "Verdränge deine Aggressionen!"
All diese verdrängten Aggressionen unserer lieben, friedlichen und sozial so gut angepassten Mitbürger treten als "Krankheiten" wieder ans Tageslicht und setzen letzlich der sozialen Gemeinschaft in dieser pervertierten Form genauso zu wie in ihrer Urform. Die Kliniken sind daher die modernen Schlachtfelder unserer Gesellschaft. Hier kämpfen die verdrängten Aggressionen gegen ihre Inhaber erbarmungslose Schlachten. Hier leiden die Menschen unter ihren eigenen Bosheiten, die sie ein Leben lang nicht wagten, in sich zu entdecken und zu bearbeiten.

Es sollte uns nicht wundern, wenn wir bei der Mehrzahl der Krankheitsbilder immer wieder auch der Aggression und der Sexualität begegnen. Beides sind Problembereiche, die der Mensch unserer Zeit am stärksten verdrängt. Vielleicht möchte manch einer einwenden, dass sowohl die steigende Kriminalität und vielen Gewalttaten als auch die sexuelle Welle gegen unsere Argumentation sprächen.
Darauf wäre jedoch zu antworten, dass sowohl das Fehlen als auch der Ausbruch von Aggression verdrängt wurden. Beides sind nur unterschiedliche Phasen des gleichen Prozesses.
Erst wenn Aggression nicht verdrängt werden zu braucht und somit von Anfang an einen Raum zugewiesen erhält, indem man Erfahrungen mit dieser Energie sammeln kann, ist es möglich, den aggressiven Persönlichkeitsanteil bewusst zu integrieren.
Eine integrierte Aggression steht dann als Energie und Vitalität der Gesamtpersönlichkeit zur Verfügung, ohne dass es zur süßlichen Sanftmut oder zu wilden Aggressionsausbrüchen kommt. Doch ein solcher Stand muss erst noch erarbeitet werden.
Dafür muss die Möglichkeit geboten werden, durch Erfahrungen zu reifen.
Verdrängte Aggressionen führen lediglich zur Schattenbildung, mit denen man sich in der pervertierten Form der Krankheit dann doch auseinandersetzen muss. Für die Sexualität wie für alle anderen psychischen Funktionen gilt das eben Gesagte analog.

Quelle: Krankheit als Weg

Montag, 18. Juli 2011

Eine Geschichte, die mich nachdenklich gemacht hat.

Ein Philosophieprofessor im US-Staat Massachusetts begann seine Vorlesung auf sehr originelle Weise. Er hatte ein paar Dinge auf einem Pult vor sich liegen. Als die Vorlesung begann, nahm er ein großes Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.
Dann nahm er eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht, so dass sich die Kieselsteine zwischen die großen Steine schoben.
Dann fragte er erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Alle stimmten zu. Leichtes Gelächter machte sich breit.
Dann nahm der Lehrer eine Tüte mit Sand und schüttet ihn in das Glas. Langsam rieselte der Sand zwischen die Steine und füllte so das Glas.
"Nun", sagte der Lehrer zu den Studenten, "was sagen sie jetzt?" Keiner sagte einen Ton. Alle waren alle gespannt darauf, wie es nun weiter gehen würde.

"Ich möchte, dass sie erkennen", sagte der Professor langsam und eindringlich, "dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Gesundheit, Ihr Studium. Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch sinnvoll wäre.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Auto, Ihre Karriere, Ihre Reise, die Sie geplant haben, die neueste Mode, das Fernsehprogramm heute Abend, das Baseball-Spiel."

Alle hörten ihm fasziniert zu.

"Der Sand", fuhr der Professor fort, "der symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Zum Beispiel ob Sie sich über die Verkäuferin im Supermarkt ärgern, ob ihre Freundin zu spät kam, ihre Blumen vor dem Haus gestohlen wurden. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kaum Raum für die Kieselsteine - geschweige denn für die großen Steine.

So ist es auch in ihrem leben. Wenn Sie zu viel Energie und Zeit für die kleinen Dinge im Leben aufwenden, dann bleibt für die großen Dinge nichts mehr übrig.
Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für ihre Familie, ihr Studium, ihre Gesundheit.

Es wird noch genug Zeit für die weniger wichtigen Dinge geben. Achten Sie zuerst auf die großen Steine; sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand."

Es war ganz still im Hörsaal geworden. Alle waren wie gebannt. Ein Aufatmen ging durch die Reihen als er endete. Dann gab es Applaus.
Mit dieser Lektion hatte der Professor die Herzen der Studenten erobert.

Dienstag, 28. Juni 2011

Die Seele

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es.
Und wieder nieder zur Erde muss es.
Ewig wechselnd.
Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!
(Goethe)

Montag, 27. Juni 2011

Liebe und Wachstum

...ein irischer Dichter hat dazu gesagt:

Einzig die Liebe kann das Göttliche in uns erwecken.
Durch die Liebe wachsen wir und kehren zurück in unser Selbst.
Wenn wir lernen, Liebe zu geben und zu empfangen,
kehren wir heim an den Herd unserer Seele.
Dort sind wir geschützt und geborgen.
Dort, im Haus unserer Sehnsucht und Zugehörigkeit
sind wir vollkommen eins mit uns selbst.
Durch dieses Wachstum und diese Heimkehr
offenbart sich das ungesuchte Geschenk
im Akt der gegenseitigen Liebe.
Liebe beginnt, indem man anderen Aufmerksamkeit schenkt,
in einem Akt des freundlichen Selbst-Vergessens.
Paradoxerweise ist das die Voraussetzung für unser Wachstum.

Samstag, 25. Juni 2011

99 Gründe für's meditieren

1. Man hat einen ewigen Begleiter: den Atem
2. Man beginnt, sich zu lieben
3. Mehrmals am Tag fühlt man, dass sich dieser Moment zu leben lohnt
4. Man freut sich über Herausforderungen
5. Man genießt es, sich zu entspannen
6. Es entsteht körperliches Wohlbefinden
7. Man fühlt sich dankbar
8. Man lernt, loszulassen
9. Die kleinen Dinge im Leben sind genauso wichtig wie die großen
10. Freunde - das sind Menschen, Tiere und Pflanzen
11. Man lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu hören
12. Man liebt andere Menschen für das, was sie sind
13. Man lässt es, mit sich selbst zu kämpfen
14. Man handelt spontan
15. Morgens aufzustehen ist ein Geschenk, genauso, wie abends ins Bett zu gehen
16. Man entwickelt einen eigenen Stil beim Kochen, Malen, Gehen
17. Der Körper balanciert sich aus, so auch das Leben
18. Man hat viel Energie für die wichtigen Dinge im Leben
19. Man bekommt nicht so schnell eine Grippe, weil das Immunsystem sich verbessert
20. Man braucht nur noch sich selbst zu gehorchen
21. Leere Zwischenräume werden interessant
22. Man liebt es, zuzuhören
23. Man wird kreativ mit Tätigkeiten, bei denen man es nie erwartet hätte, zum Beispiel Putzen
24. Man regt sich nicht mehr über Dinge auf, die nicht funktionieren
25. Man erblüht mit seinem Wesen
26. Sicherheit ist etwas, was man in sich und nicht außerhalb findet
27. Man freut sich darüber, eigene Unbewusstheit zu sehen
28. Man fließt wie der Fluss ins Meer
29. Das Essen und der Tee schmecken köstlich
30. Man erfährt, was es bedeutet, zu sterben
31. Die Reaktionsfähigkeit wird schneller
32. Man lernt, über sich selbst zu lachen und über andere
33. Der Geruch einer Rose verzückt
34. Man verhält sich konstruktiv
35. Man erfährt Schönheit, Wahrheit und Göttlichkeit
36. Farben werden intensiv wahrgenommen
37. Man lebt seine Wahrheit
38. Man findet in jeder Situation einen Ruhepol
39. Die Urteile der anderen werden zur Anregung, nicht zur Bedrohung
40. Man lernt sich hinzugeben, im täglichen Leben, in der Liebe und auch im Tod
41. Man liebt es, dazu zu lernen
42. Das Leben vereinfacht sich
43. Entscheidungen zu treffen wird leicht
44. Man geht ungestört seinen Weg
45. Glück ist, wenn man alleine ist
46. Veränderung wird zum Lebensstil
47. Wut, Eifersucht und Sorgen verlieren an Intensität
48. Man hört auf, zu hoffen
49. Man lässt es, wegzurennen und zu vermeiden
50. Man lernt, Schmerzen als Ton wahrzunehmen
51. Katastrophen werden zu einer Gelegenheit für Bewusstheit
52. Man erkennt, dass das Leben aus vielen Facetten besteht
53. Man muss niemanden mehr verurteilen, auch nicht sich selbst
54. Man lernt, nichts zu tun
55. Man vertraut dem Leben
56. Der Bauch entspannt sich
57. Schönheit ist nicht mehr eine Frage der Figur
58. Man lernt, dass es viele Wahrheiten gibt
59. Man freut sich über die Vielfalt an Formen
60. Oben und unten, besser und schlechter, richtig und falsch haben keine Bedeutung
61. Man liebt Stille, selbst im größten Lärm
62. Zuhause ist innen
63. Sanfte, freundliche, warme und gütige Momente sind Teil des Alltags
64. Stressgedanken werden mit Abstand beobachtet
65. Man muss nicht mehr auf die Emotionen anderer reagieren, sondern hat eine Wahl
66. Man entdeckt völlig neue Seiten an sich
67. Man lernt, still zu sitzen und einfach zu sein
68. Man genießt die Luft, die man atmet
69. Man ist allein und hat doch viele Freunde
70. Sex wird zur Meditationserfahrung
71. Man handelt intelligent, im Sinne von situationsgerecht
72. Man kann ohne Grund lachen und weinen
73. Man lernt seine Denk- und Funktionsweise kennen
74. Man beginnt, den Körper und seine Bedürfnisse zu verstehen
75. Minderwertigkeit und Zweifel an sich selbst verschwinden
76. Man lernt, Gegensätze als sinnvolle Ergänzung zu verstehen
77. Man wird cool in jeder Hinsicht
78. Man findet seinen eigenen Rhythmus
79. Man muss seinen Ärger nicht an anderen Menschen auslassen
80. Man hat den Mut zur Lücke
81. Lieben wird einfach
82. Man schaut Menschen zu, ohne sie zu bewerten
83. Man findet Gefallen an Langsamkeit
84. Man lacht aus dem Bauch heraus
85. Man entwickelt Sorgfalt - sich, dem Partner und allen Lebewesen gegenüber
86. Man lebt in dem Gefühl, Zeit zu haben und empfänglich sein zu können
87. Mit Freunden geht man lieber Tee trinken als ins Kino
88. Die Dinge ordnen sich " im Körper, wie im Leben
89. Man lebt in der Welt wie ein Schauspieler in einem Theaterstück
90. Das Unbekannte ist interessant und wird gesucht
91. Man kann über Politiker lachen
92. Man denkt mit, man fühlt mit
93. Der Sohn, die Tochter, die Verwandten, werden zu Freunden
94. Wertvolle Schmuckstücke verlieren ihren Wert
95. Man genießt es, zu warten
96. Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen - Sklaventum verlassen
97. Das Leben wird lebendiger
98. Man lernt, aus der Stille zu sprechen und zu handeln
99. Man muss nichts vollenden - der Moment ist vollendet...

Freitag, 17. Juni 2011

Du darfst

Du darfst...
dir dein Leben leichter machen
in jedem Tag eine neue Möglichkeit sehen
selbst entscheiden, was dir gut tut
auch schwach sein
manche Arbeit liegen lassen und auch einmal deine Hände in den Schoß legen
deinen Mut, deine Kraft und auch deine Fantasie einsetzen
dich über dein Leben freuen und auch darüber, wie sich alles positiv entwickelt
immer wieder deine Einzigartigkeit erkennen
vertrauen und dich führen lassen
spüren, wie dein Leben immer interessanter wird
neue Lebensmöglichkeiten versuchen
dein Leben fördern, ohne zu warten
dir Zeit lassen und immer mehr dein eigenes Maß finden
die Verantwortung für die Probleme deiner großen Kinder loslassen
dich ändern, wenn es dir gut tut
auf deine innere Stimme und auch deine Intuition hören
dir die Hilfe besorgen, die du brauchst
dich lieb haben, so wie du bist...
♥ ♥ ♥

Samstag, 11. Juni 2011

Klopf dich reich!

Das Buch gegen die persönliche Finanzkrise

Was ist das Geheimnis finanziellen Erfolgs? Es ist unsere innere Einstellung, die darüber entscheidet, ob wir Geld magnetisch anziehen oder ob es uns ständig zwischen den Fingern zerrinnt. Mit diesem Buch hat jeder den Schlüssel zu finanzieller Freiheit selbst in der Hand: Wirksame Klopftechniken verankern die notwendigen Erfolgsmuster, um den Fluss des Geldes endlich auf das eigene Konto zu lenken:

• Wie wir das Gesetz der Anziehung durch Meridianenergie nutzen können

• Wie negative Prägungen im Umgang mit Geld in positive Glaubensmuster umgewandelt werden

• Wie Opferbewusstsein in Selbstbewusstsein transformiert wird

• Wie wir unsere Lebensaufgabe finden und dabei reich werden

"http://www.amazon.de/Klopfen-Sie-sich-reich-MET-Klopftechnik/dp/3453701305">

Dienstag, 31. Mai 2011

Tantrischer Sex

Sex ist so sehr geprägt von Konzepten und das seit Jahrhunderten ... wie etwas zu sein hat... wie es zu *funktionieren* hat.... Leistungsstress ... woher kommen diese Prägungen... wir brauchen uns nur umzuschauen... es gilt all das loszulassen, zu vergessen und ganz bei null anzufangen...
... beim *normalen* Sex, ich nenne ihn ... *Dampfkesselsex*... ein Staudamm bei dem alles bricht... nur dass dabei von der Energie nichts ankommt... hier geht es darum, zu beobachten, wie diese Energie ankommt, als würde eine wunderschöne Blume aufblühen... und das macht glücklich...Offenbarung und echte Gefühlstiefe

... bei dieser Art der sexuellen Vereinigung fließt ein Energie, die heilend und verjüngend wirkt...

... weg davon, dass es um das *Hinterherjagen eines Orgasmus * geht... was ein Stress... -
... ein Ausweg aus der Leistungsfalle...
... Sex ist eine sehr starke Energie, sie kann krank machen oder heilen... das ist das Problem, eine so starke Energie , kann, wenn wir nicht richtig damit umgehen und sie in die falsche Richtung saust, krank, unfroh oder aggressiv machen... Wenn wir weise damit umgehen hingegen starke Heilkraft und Glücksgefühle auslösen.

also: worum geht es?

... wieder bei null anzufangen, sprich, bei null Bewegung in der sexuellen Vereinigung und beim Reinspüren so lange, bis die Feinheit der Wahrnehmung wieder erwacht. Oder bis die eigene Weisheit der Sexualorgane wieder übernehmen kann, weil sie wieder wach wird.

... später, wenn die Feinwahrnehmung *trainiert* ist, wäre dann alles wieder erlaubt, nur auf einer anderen Ebenen...

... vorher... Herz an Herz fühlen.. Herzumarmung... dabei gibt es versch. Methoden /Übungen, aber kein falsch oder richtig, nur Ideen und Möglichkeiten, wie du schneller, leichter und intensiver ins FÜHLEN kommen kannst... dich entspannst....

... die gute Nachricht, der Mann kann auch ohne Erektion eindringen.. so tief wie möglich... dann einfach still liegen... spüren... atmen... innere Prozesse beobachten, sein Herz öffnen, hineinfühlen in den Körper und die Geschlechtsorgane...


... innehalten, beobachten,... wenn man die ersten Male nichts spürt, dann beweist dies vorwiegend, wie dringend notwendig diese Übung ist...

... idealerweise erwachen irgendwann Lingam und Yoni --
... ein bisschen wie beim ZEN... der ganze Körper wacht Millimeter für Millimeter und entwickelt seine eigene, vom Kopf völlig losgelöste und gesellschaftlichen Vorstellungen völlig losgelöste Lust und Leidenschaft.. zunächst wohl eher ein Lüstchen... eine Regung... sich vielleicht ein kleines bisschen bewegen... dann wieder in die Stille und hineinspüren... Minimalbewegungen... hineinspüren... das geht so lange bis die Körper sich mehr oder weniger von alleine mehr und mehr lieben und die Bewegungen von innen heraus, aus sich selbst entstehen... aus einer sehr feinen Energie nicht aus dem üblichen sexuellen Überdruck heraus... der nach Befreiung sucht, wie ein *Dampfkochtopf*...

... wenn der Sex bei null angefangen wird, das Paar sich über sein Wahrnehmungen und Empfindungen rege austauscht und Nähe, Intimität und das Empfinden in den Genitalien sucht und aufmerksam beobachtet, dann entsteht eine energetische Situation, die alle Verspannungen und Spannungen im Körper auflöst und die Energien erzeugt, die auf beide heilend und ausgleichend wirken, und starke Verbundenheitsgefühle erschafft. Sex kann heilen oder krank machen, der Unterschied liegt im inneren Erleben. Und ganz sicher geht es nicht darum einen neuen Leistungsruck aufzubauen, es geht darum, sich zu erlauben, mit den einfachsten uns simpelsten Gefühlsübungen wieder anzufangen... die Weisheit des Körpers in den Vordergrund zu stellen... das Herz des anderen spüren...spüren des Augeblicks... egal wie dumm, man sich, weil ungewohnt zunächst vielleicht erst mal damit anstellen mag... auch Lachen ist erlaubt...

...es geht nicht um orgasmusorientierten Sex, sondern Intimität, Nähe und Sinnlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Falls sich dann, irgendwann später, ohne danach Ausschau zu halten ein Orgasmus einstellt, dann in einer ganz feinen, leisen Wahrnehmung... eine feine, süße, liebliche Energie, die einhüllt wie eine Duftwolke... da kann es schon mal passieren, dass man heult wie ein Schoßhund... es ist als würde die Kraft sagen: na , kommst du endlich nach Hause in die Heilkraft dieser Energie...

... es geht darum sich bewegen zu lassen aus dem inneren heraus...die Entdeckung der Langsamkeit... Langsamkeit heilt...vielleicht kommt sogar zunächst Langeweile auf... oder ein Lachkrampf entsteht... es kommen Wellen, geht einfach mit...spielen mit den Energien...das Herz offen halten und immer wieder neu und weiter öffnen...

das schönste: etwas von dieser feinen Energie bleibt den ganzen Tag... es verschwindet nicht...und du kann ständig innerlich vor dich hinlächeln...

...ein besseres Gespür für dein eigenen Körper...neue Dimensionen und Tiefen des Fühlens ... feinere, süßere Gefühle... mehr Kraft und Energie... ein balanciertes Gefühlsleben... ein liebevolles Miteinander...

.. indem wir alle bleiben lassen außer wahrnehmen und fühlen, kommt eine Energie dazu, von der wir vorher gar nicht wussten, dass sie existiert...die Energie zu aktivieren, Sex wieder als spirituelle Kraftquelle zu nutzen, zur Heilung und zur Reaktivierung unserer Schöpferkraft....

... gemeinsam in die Stille lauschen... auf den Atem des Partners /Herzschlag hören...

... man ist ein Ausbund an freundlicher Sanftheit, wenn der Sex in energetisierender und wirklich innerlich berührender Weise ausgeübt wird...

Sex ist so ein Austausch an spirituellen Energien, getragen von ebenfalls süßen, und feinen Energien mit WACHER PRÄSENZ und INTIMITÄT DES AUGENBLICKS, der aus der Körperweisheit selbst heraus entsteht.

Quelle Unbekannt

Samstag, 21. Mai 2011

Wie man LIEBE installiert

Anruf bei einer H♥tline:

Anrufer:
Hallo, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren.
Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

H♥tline:
Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie diese Partition?

Anrufer:
Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht.
Na gut, ich probier das mal. Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

H♥tline:
Machen Sie mal den Task-Manager auf und schauen unter "Prozesse". Was läuft denn da so?

Anrufer:
Oh je, alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug.
Vor allem Hass.exe - wao, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

H♥tline:
Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören.
Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer:
Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück!
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln!
Muss das wirklich raus?

H♥tline:
Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung.
Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die alten_Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer:
Na gut, wenn’s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden.
Das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft ... He!
Da steht jetzt: "ERROR 490? Programm läuft nicht auf internen Komponenten". Was soll denn das?

H♥tline:
Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem.
Es bedeutet, dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist,
aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen.
Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen.
Ich sag’s mal so:
Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer:
Wie bitte?

H♥tline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer:
Ja, hab ich.

H♥tline:
Wunderbar.
Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner „MEINHERZ“, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt.
Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer:
LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

H♥tline:
Ja, so gehört das.
Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt,
so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft.
Sehen Sie diese Nachricht?

Anrufer:
Sehe ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

H♥tline:
Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion Liebe 3.1 installiert haben.
Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen,
damit Sie an die Upgrades 5.0 rankommen.

Anrufer:
OK. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie.
Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg, Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc
und lauter solche Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich sehr gut an!

H♥tline:
Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft.
Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

H♥tline (lacht):
Nein, LIEBE ist Freeware.
Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten.
Die Menschen werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, dass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer:
Gebongt, will ich gern machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Alles hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit,
und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Geboren werden und sterben,
pflanzen und ausrotten, was gepflanzt ist,
töten und heilen,
niederreißen und aufbauen,
weinen und lachen,
klagen und tanzen,
Steine zerstreuen und Steine sammeln,
Umarmung und sich lösen aus der Umarmung,
finden und verlieren,
aufbewahren und wegwerfen,
zerreißen und reparieren,
schweigen und reden,
lieben und hassen,
Krieg und Frieden hat seine Zeit.

(Der Prediger Salomo, 3,1-8)

Dienstag, 3. Mai 2011

Filmtipp: "BIUTIFUL"

"BIUTIFUL" ist ein Film voller Poesie. Ein Gedicht über Liebe, Glaube, Hoffnung und Vergebung, dessen entschlossene Härte einem den Atem raubt und dessen unendliche Zärtlichkeit man nie mehr vergisst.

BIUTIFUL erzählt die Geschichte von Uxbal (Javier Bardem): hingebungsvoller Vater, verzweifelter Liebhaber und Kleinganove im Untergrund. Ein Mann, den die Last seines Lebens und immer neuer Herausforderungen erdrücken würden, hätte er nicht die Liebe zu seinen Kindern Ana (Hanaa Bouchaib) und Mateo (Eduard Fernández). Sie hält ihn aufrecht, wenn es nicht weiterzugehen scheint, gibt ihm Kraft, wenn er das Licht am anderen Ende des Tunnels aus den Augen verliert. Für ihr Leben gibt Uxbal alles, während er mit nicht immer legalen Mitteln versucht zu überleben. Wie ein Wanderer bewegt sich Uxbal zwischen den Welten am Rande eines modernen, unbekannten Barcelonas, auf der Suche nach Versöhnung mit seiner Frau Marambra (Maricel Álvarez), seinen Kindern und doch letztendlich mit sich selbst.

„BIUTIFUL ist eine Reflexion in und über das Leben.“
(Alejandro González Iñárritu)

Der Star des spanischen Films trifft den großen Poeten des mexikanischen Kinos: Unter der Regie von Alejandro González Iñárritu beweist Javier Bardem (Oscar® für „No Country for Old Men“), warum er zu den großen Schauspielern der Gegenwart zählt. Als Mann, der selbst in Momenten der Verzweiflung nie vergisst, seinen Kindern ein guter Vater zu sein, und danach strebt, seine spirituelle Ader mit der harten Realität eines in Schatten getauchten Barcelona auszusöhnen, liefert Bardem eine epochale Darstellerleistung, für die er bei den Filmfestspielen in Cannes mit dem Preis als „Bester Darsteller 2010" geehrt wurde.

Vom Produzenten von „Babel", „Broken Flowers" und „Schmetterling und Taucherglocke". Nach „Babel“, „21 Gramm“ und „Amores Perros“, das neue filmische Meisterwerk von Alejandro González Iñárritu.

Neben der Nominierung für den Golden Globe® als „Bester fremdsprachiger Film“ und den OSCAR® - Nominierungen in den Kategorien „Bester fremdsprachiger Film“ und „Bester Hauptdarsteller“ wurde BIUTIFUL zudem für zwei BAFTAS („Bester fremdsprachiger Film“, „Bester Hauptdarsteller“) und insgesamt achtmal für den GOYA, den wichtigsten Filmpreis Spaniens, vorgeschlagen.

Freitag, 8. April 2011

schönes von Kristiane Allert-Wybranietz

Wo bist du?
Du hast viele Worte gesprochen,
die andere dir in den Mund gelegt haben.
Hast du schon deine eigenen Worte gesagt?
Du hast vieles gesehen, worauf andere dich aufmerksam machten.
Hast du schon mit deinen Augen geschaut?
Du hast vieles gemacht, was andere so tun.
Hast du schon dein Herz handeln lassen?
Du hast viel gefühlt, wenn andere sagen, so fühle man.
Hast du schon einmal Dich gespürt?

**********

Wenn wir unsere Körper verhüllen,
damit wir nicht frieren, kann ich das verstehen.
Warum aber verhüllen wir unsere Gefühle,
auch wenn wir spüren, dass es dadurch kälter wird?

***********

Mittwoch, 6. April 2011

Fußspuren im Sand

Einst hatte ein Mann einen Traum:
Er träumte er wanderte einen Strand entlang, zusammen mit Gott. In der blauen Luft über dem Meer sah er Szenen aus seinem Leben. Und vor jeder Szene sah er zwei Paar Fußabdrücke im Sand, ein Paar von ihm selbst und das andere von Gott.

Als er sich nach den Fußabdrücken umsah, erblickte er ein Stück, wo nur eine Spur zu sehen war. Er sah auch, dass dies einer der wichtigsten Momente seines Lebens gewesen war.
Deshalb sagte er: "Gott, ich habe gesehen, dass gerade an der entscheidensten Stelle meines Lebens nur ein Paar Fußspuren zu sehen ist. Und du hattest mir doch fest versprochen, dass du immer bei mir sein wolltest. Ich verstehe nicht, warum Du mich gerade in diesem Moment verlassen hast."

Aber Gott antwortete:
"Lieber Mann, von je her habe ich Dich noch nie verlassen. Und in diesem Moment, in dem Du nur ein Paar Fußspuren siehst, ... da habe ich Dich getragen."

Freitag, 25. März 2011

Jetzt!

Nimm dir für die Dinge, die dir wichtig erscheinen, ZEIT.
Verschiebe nicht alles auf morgen oder einen späteren Zeitpunkt. Niemand garantiert dir, dass du dann noch in der Lage dazu sein wirst.
Wenn du von etwas träumst, dann warte nmicht, diesen Traum zu realisieren, sondern verwende deine Aufmerksamkeit darauf, dorthin zu gelangen, deinen Traum jetzt wahr zu machen.
Auch wenn du jemanden eine Entschuldigung schuldest, Hilfe leisten willst, einem anderen etwas Gutes tun willst oder einfach nur etwas wichtiges erledigen willst, das dir wichtig ist. Lebe im Jetzt, im Hier und verbringe nicht deine Zeit mit Dingen, die dich nicht weiter bringen auf Kosten von relevanten Vorhaben, die du vielleicht nicht mehr realisieren kannst, obwohl sie für dich oder das Wohlbefinden deiner Mitmenschen von großer Bedeutung wären.

Donnerstag, 10. März 2011

Lebe deine Bestimmung

Wenn du dich traust, dein Leben mehr und mehr unter Einbeziehung deiner Wünsche zu gestalten, wirst du spüren, dass du deiner Bestimmung folgst, dass du das tust, was wirklich zu dir passt.
Das ist anfangs kompliziert, du musst es Schritt für Schritt lernen, aber eines ist sicher:
Wenn du deine Wünsche unterdrückst, wirst du fortwährend im Zwiespalt mit dir selbst sein.
Nur wenn du deine Wünsche und Sehnsüchte akzeptierst und anerkennst, gibst du dir selbst die Wahlfreiheit, ihnen zu folgen oder nicht.

Arbeite nur mit deiner Berufung zusammen, arbeite nicht gegen sie, leg dich nicht quer. Gib deiner Bestimmung die Gelegenheit, sich zu entfalten!

Wohin dich deine Wünsche bringen ist ein großes Abenteuer mit unbekanntem Ablauf.
Doch:
Wer seinen Wünschen folgt, wird unweigerlich die ausgetretenen Pfade verlassen.
Das ist spannend und unsicher, aber auch inspirierend.

"If we don't get lost, we'll never find a new route"

Mittwoch, 2. März 2011

ich denk an dich

Wenn ich zur Arbeit gehe,
denke ich an Dich,
gehe ich durch die Straßen des Viertels,
denke ich an Dich.
Wenn ich die Gesichter sehe,
hinter den beschlagenen Fensterscheiben und nicht weiß,
wer sie sind, wohin sie gehen,
denke ich an Dich.

An Dich, Gefährtin meiner Tage und der Zukunft,
der Stunden der Bitterkeit
und des Glücks, leben zu können,
den Beginn einer Geschichte gestaltend,
deren Ausgang ich nicht kenne.

Wenn die Schicht vorüber ist
und der Abend seine Schatten
über die Kreuzbalken zieht,
bei der Rückkehr von der Arbeit,
unter Freunden diskutierend,
Fragen erörternd über diese Zeit und die Zukunft,
denke ich an Dich.

Mein Leben, ich denke an Dich,
an Dich, Gefährtin meiner Tage
und der Zukunft,
der Stunden der Bitterkeit
und des Glücks, leben zu können,
den Beginn einer Geschichte gestaltend,
deren Ausgang man nicht kennt.

Wenn ich nach Hause komme,
bist Du da,
und wir verbinden unsere Träume....
Den Beginn einer Geschichte gestaltend,
deren Ausgang man nicht kennt.

Viktor Jara

Dienstag, 1. März 2011

Keine Kompromisse

authentisch und total...
die Welt ist, wie sie ist wegen all der Kompromisse
ein bisschen Liebe und ein bisschen Hass
die Liebe offen oder als Maske
den Hass mit Rechtfertigungen
die Urteile mit Schuldzuweisungen
die eigenen Fehler verstehend
die der anderen nicht...

ein paar Kompromisse für's nicht allein sein
ein paar Kompromisse fürs ablenken
ein paar Kompromisse gegen die Ängste
ein paar Kompromisse fürs dazugehören
ein paar Kompromisse fürs geliebt werden

ein bisschen Ego
und ein bisschen Neid
ein bisschen Offenheit
und ein bisschen Sicherheit
ein bisschen sozial
und ein bisschen für mich
ein bisschen Warheit
und ein bisschen verborgen
ein bisschen Risiko
und ein bisschen Kontrolle

dosierte Freude
dosierte Wut
dosierte Ekstase
dosiertes Risiko
dosierte Lebendigkeit
dosierte Trauer
dosierte Clowns
dosierte Liebe
dosiertes ich...

und immer checken
darf ich das?
werde ich noch akzeptiert?
ist das erlaubt?
bin ich erlaubt?
bin ich noch richtig oder schon falsch?
falsch für wen?
Erlaubniss von wem?

in dieser Welt voller Kompromisse

wo es alles gibt und doch nichts wirklich ganz
wer richtet uns
wer könnte uns richten außer wir selbst

ein bisschen dazuzugehören
zu dieser Welt - zu welcher Welt?
deiner Welt? – meiner Welt?
meine gestrige Wahrheit oder meine momentane?

Mitspielen in dieser Welt, in die wir doch gepresst wurden -
mitspielen im Selbstbetrug?

meine einzige Wahrheit bin ich selbst
Wir können uns jeden Tag neu entscheiden,
ob
der Tag
die Woche
der Monat
das Jahr

erfolgreich sein soll!

Montag, 21. Februar 2011

Angst

Kämpfe nicht mit der Angst,
sonst wirst du nur immer ängstlicher
und eine neue Angst entsteht in dir.
Die Angst vor der Angst- und die ist sehr gefährlich.

Die Angst ist ein Mangel
und die Angst vor der Angst
ist die Angst vor dem Mangel an Mangel.

Das kann dich wahnsinnig machen.

Angst ist nichts anderes als fehlende Liebe.

Wende dich der Liebe zu und vergiss die Angst.
Wenn du wirklich liebst, verschwindet die Angst von selbst.

Angst ist ein Gefühl des fehlenden Kontaktes mit der Existenz.
Ja, so lässt sich Angst definieren, als ein Zustand fehlenden Kontakts mit der Existenz."

(osho)

Samstag, 19. Februar 2011

Wenn ich noch einmal leben könnte ....

von Borges
Wenn ich noch einmal leben könnte ....

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben, würde ich versuchen,
mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen.
Ich wäre ein bißchen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr
Bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.
Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;

freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen
und ich würde mehr mir Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.
Aber sehen Sie ... ich bin 85 Jahre alt
und weiß, dass ich bald sterbe.“

Samstag, 12. Februar 2011

Der Seele Flug

Hemme nicht deiner Seele Flug,
betrübe nicht das Bessere in dir,
ermatte deinen Geist nicht mit halben Wünschen und halben Gedanken.
Frage dich und höre nicht auf zu fragen,
bis du die Antwort findest.
Denn, man kann eine Sache viele Male erkannt, sie anerkannt haben,
man kann eine Sache viele Male gewollt, sie versucht haben
und doch, erst die tiefe innere Bewegung,
erst des Herzens unbeschreibliche Rührung,
erst sie vergewissert dich,
dass das was du erkannt hast, dir gehört,
dass keine Macht es dir rauben kann,
denn nur die Wahrheit, die erbaut,
ist Wahrheit für dich.

(Sören Kierkegaard)

Donnerstag, 10. Februar 2011

ES

In der Freiheit
in der Liebe
in der Güte
in der Stille

jenseits aller Worte
und jenseits der Gedanken
jenseits von Wissen
und jenseits des Glaubens
jenseits der Abhängigkeit
und jenseits von Autorität
jenseits von Anstrengung
und jenseits der Disziplin
jenseits von Angst
und jenseits der Sicherheit
jenseits des Suchens
und jenseits der Zufriedenheit
jenseits der Vorstellung
und jenseits aller Konzepte

in der Freiheit
in der Liebe
in der Güte
in der Stille

da ist Wahrheit
da ist ES

Mittwoch, 2. Februar 2011

Verzeihen lernen ist so wichtig

Fast jeder Mensch hat in seinem tiefsten Innern "unerledigte Geschäfte". In nahezu jedem von uns existiert eine schwarze Liste, in die wir Ereignisse eingetragen haben, die wir uns oder anderen nicht verzeihen können.

Solange wir diese Liste nur ab und zu einmal aufschlagen und uns dann wieder dem aktuellen Tagesgeschehen zuwenden können, ist nicht all zuviel dagegen einzuwenden. Doch viele Menschen befassen sich täglich mit dieser Liste und den darin aufgeführten Personen. Sie rufen sich immer und immer wieder in Erinnerung, was sie dem anderen nicht verzeihen können. Sie quälen sich täglich damit, darüber zu grübeln: "Warum nur! Wie kann er mir so etwas antun.
Das kann ich ihm nicht vergeben." "So darf sie nicht mit mir umgehen."

Was passiert, wenn wir nicht verzeihen?
Wir beschäftigen uns in Gedanken damit, dem anderen Schuld zuzuweisen, ihm sein Verhalten nachzutragen. Da jeder unserer Gedanken sich auch auf unseren Körper und unsere Gefühle auswirkt, bringen uns solche nachtragenden Gedanken aus unserem inneren Gleichgewicht und können sogar Krankheiten verursachen.

Unser Körper kann beispielsweise mit Erschöpfung, Anspannung, Bluthochdruck, Kopf- oder Magenschmerzen, Schlafstörungen, mit einem Absinken der Abwehrkräfte reagieren.
Wir fühlen Hass, Rache, Wut, Verbitterung, Verletzung, Enttäuschung, Ablehnung. Wir verspüren möglicherweise den Wunsch, es dem anderen heimzuzahlen, ziehen uns von ihm oder gar von allen Menschen zurück.

Was hindert uns, anderen zu verzeihen?

Nun, das sind wir selbst. Wir selbst sagen uns: "Sein Verhalten hat mich so stark getroffen. Das kann ich ihm nicht verzeihen!" Es ist eine Art Bestrafung, die wir damit bewirken wollen.

Doch wenn wir genauer hinschauen, trifft uns die Bestrafung selbst. Wir kommen nicht zur Ruhe, haben schlaflose Nächte und sind angespannt.

Der andere, den wir bestrafen wollen, weiß meist gar nichts davon.
Selbst wenn wir ihm aus dem Weg gehen und ihm dadurch unser Verletzt sein deutlich zeigen, wird er meist lange nicht so be- und getroffen sein wie wir selbst. Wir beschäftigen uns damit, wie wir uns rächen, es ihm heimzahlen.
Wir berauben uns damit unserer kostbaren Energie, die wir für Schöneres einsetzen könnten. Auch unser Stolz und der Glaube, unser Gesicht zu verlieren, stehen uns im Wege.
Die Angst, der andere könnte sich ermutigt fühlen, sein Verhalten zu wiederholen, ist ein weiteres Motiv, das uns vom Verzeihen abhält. Oder kommt Ihnen der Gedanke vertraut vor: Verzeihen heißt gutzuheißen, wie er sich verhalten hat?

Wie können wir uns das Verzeihen erleichtern?
Vielleicht ist Ihnen beim Lesen ein Ereignis eingefallen, das Sie gerne aus Ihrer schwarzen Liste streichen möchten - doch Sie wissen nicht, wie Sie beginnen sollen.

Deshalb möchte ich Ihnen jetzt ein paar Hilfestellungen zum Verzeihen können geben.

1. Rufen Sie sich das Ereignis, das Sie bisher nicht verzeihen konnten, nochmals in Erinnerung. Stellen Sie sich die Frage: "Was habe ich dazu beigetragen?"

2. Versetzen Sie sich einmal in den anderen hinein. "Was hat aus seiner Perspektive dazu geführt, dass er sich so verhalten hat?"

3. Erinnern Sie sich daran, dass Verzeihen nichts mit Schwäche zu tun hat. Im Gegenteil, verzeihen ist ein Ausdruck von Stärke. Sie tun es in erster Linie für sich und Ihre Gesundheit. Verzeihen braucht auch kein Freibrief für den anderen zu sein, dass er sein Verhalten wiederholt.

4. Sie brauchen das Verhalten des anderen nicht gutzuheißen. Es ist in Ordnung zu sagen: "Mir gefällt es nicht. Es hat mir wehgetan. Ich akzeptiere, dass er sich mir gegenüber so verhalten hat."

5. Überprüfen Sie noch einmal, ob aus der heutigen Sicht dieses eine Verhalten alle anderen positiven Erfahrungen, die Sie mit diesem Menschen gemacht haben, in Frage stellen kann.

6. Wenn Sie möchten, dann sprechen Sie diesem Menschen gegenüber, der Sie gekränkt hat, nochmals Ihre Gefühle aus oder schreiben ihm einen Brief. Vielleicht genügt es Ihnen sogar, diesen Brief nur für sich zu schreiben - ohne ihn abzuschicken.

7. Nehmen Sie ein Bild dieses Menschen und sagen Sie diesem Bild: "Ich bin bereit, Dir zu verzeihen" - auch wenn Sie zunächst innerlich heftigen Widerstand verspüren. Wenn Sie diese Worte immer wieder wiederholen, werden Sie mit der Zeit das Gefühl der Vergebung verspüren.

Gehen Sie diese kleinen Schritte. Es lohnt sich, zu verzeihen. Sie können so wieder zu einem inneren Frieden finden. Was hilft es Ihnen, stolz oder stark zu sein und recht zu behalten, wenn Ihr Körper und Ihre Seele leiden?
Weisheit zum Thema Groll - warum verzeihen wichtig ist
Ein Lehrer bat seine Schüler, in die nächste Stunde einen Plastiksack und einen Sack Kartoffeln mitzubringen.

Für jeden Menschen, dem sie etwas nicht verzeihen wollten,
das er ihnen in ihrem Leben angetan hatte, sollten die Schüler eine möglichst große Kartoffel wählen, auf diese dessen Namen schreiben und die Kartoffel in den Plastiksack legen.

Nun sollten sie diesen Sack Kartoffel eine Woche lang mit sich herumtragen, d.h. überall dahin mitnehmen, wo sie hingingen.
Dies machte den Schülern klar, welche Last man mit sich herumträgt, wenn man einem anderen nicht verzeiht und wie belastend es ist, an Kränkungen und Groll festzuhalten.

Quelle unbekannt

Sonntag, 30. Januar 2011

Nur für heute

Ich habe die Wahl!

Nur für heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben und nicht mein ganzes Lebensproblem auf einmal anzupacken. Ich kann jetzt etwas tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste es mein ganzes Leben lang durchhalten.

Nur für heute will ich versuchen, glücklich zu sein, indem ich mir klar mache, dass mein Glück nicht davon abhängt, was andere tun oder sagen oder was um mich herum geschieht. Glück stellt sich ein, wenn ich mit mir in Frieden lebe.

Nur für heute will ich versuchen, mich auf das auszurichten, was ist - nicht erzwingen, dass sich alles nach meinen Wünschen richtet. Ich will meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit und meine Lebensumstände so annehmen, wie sie sind.

Nur für heute will ich auf meine körperliche Gesundheit achten, ich will meine Verstandeskräfte üben, ich will etwas Spirituelles lesen.

Nur für heute will ich jemandem etwas Gutes tun, ohne dabei entdeckt zu werden - wenn jemand davon erfährt, zählt es nicht.
Ich werde mindestens eine Sache tun, die ich nicht gerne tue und ich will meinem Nächsten einen kleinen Liebesdienst erweisen.

Nur für heute will ich mich bemühen, zu jemandem, den ich treffe, freundlich zu sein. Ich will rücksichtsvoll sein, leise sprechen und so gut aussehen, wie ich kann. Ich will keine unnötige Kritik Üben und nach Fehlern suchen und niemandem Vorschriften machen. Ich will niemanden außer mich selbst verändern.

Nur für heute will ich mir ein Programm machen. Ich will es machen, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz genau befolge. Vor zwei Plagen will ich mich retten: Hast und Unentschlossenheit.

Nur für heute will ich aufhören zu sagen: "Wenn ich Zeit hätte". Ich werde nie für etwas "Zeit finden", wenn ich Zeit haben will, muss ich sie mir nehmen.

Nur für heute will ich in Stille meditieren, mich dabei auf Gott, wie ich ihn verstehe, auf mich selbst und auf meinen Nächsten besinnen. Ich will mich entspannen und nach Wahrheit suchen.

Nur für heute will ich keine Angst haben. Insbesondere werde ich mich nicht davor fürchten, glücklich zu sein - und mich an den guten, schönen und liebenswerten Dingen im Leben erfreuen.

Nur für heute will ich mich nicht mit andern vergleichen. Ich will mich selbst annehmen und nach meinen Fähigkeiten leben.

Nur für heute entschließe ich mich, zu glauben, dass ich diesen einen Tag gut und sorgenfrei leben kann.

Die Wahl habe ich

(aus dem Programm der 12-Schritte-Gruppen wie AA,...)

Samstag, 29. Januar 2011

90 Tage für Ihren Traum

Auf der Seite http://www.90-tage.com/ gibt es ein Online-Programm mit Dr. Gudrun Schwarzer - Erfolgsberatung nach Barbara Sher..

Für wen ist das Programm geeignet?
Für alle, die einen Traum haben, ihn für mehr oder weniger unrealistisch halten und sich allein einfach noch nicht dazu aufraffen konnten.

Für diejenigen, die schon einmal angefangen hatten, einen Traum zu verwirklichen, dann aber steckengeblieben sind.

Für Selbständige, die allein vor sich "hinwursteln" und für neue Projekte mehr Struktur brauchen, als der Alltag bietet.

Um welche Träume kann es sich handeln?
Kleine, große;
mögliche, unmögliche;
bescheidene, größenwahnsinnige.
Langfristig erreichbare, kurzfristig erreichbare – ganz egal, nur Ihr Herz muss drin stecken! Es kann etwas sein, was Sie schon immer wollten, oder etwas, was Sie begeistert, was Sie glücklich macht - und Ihnen ein wenig Angst einjagt! - wenn Sie nur daran denken.
Hier einige Beispiele, wenngleich Ihr eigener Traum sicherlich beispiellos ist!

* eine Arie singen
* ein eigenes Café eröffnen
* einen Bestseller schreiben
* Pferde züchten
* sich selbständig machen
* auswandern
* eine Geschäftsidee verwirklichen
* in einer Band singen
* ein Seminarhaus leiten
* eine große Reise machen und und und ...


Die Ermutigung zur Auswahl des Traumes, der sich momentan am stärksten bei Ihnen meldet, steht am Anfang der 90 Tage. Es gibt Träume, die vielleicht schon nach 20 Tagen verwirklicht sind (prima!), und solche, die selbst in 90 Tagen „nur“ ins Rollen gebracht werden können (auch prima!). Es geht darum sich einer Sache, von der Sie schon lange träumen, mit so vielen Schritten und soweit wie möglich anzunähern – im eigenen Tempo und mit einem Lächeln auf den Lippen.

Montag, 24. Januar 2011

Unbequemlichkeit und Glück

Niemand stirbt an etwas Unbequemlichkeit, doch das bequeme Leben hat schon immer mehr Ideen, Chancen, mehr aktives Handeln und mehr Wachstum vernichtet und verhindert als irgend etwas sonst.

Bequemlichkeit ist tödlich!

Wenn Ihr Ziel im Leben die Bequemlichkeit ist, dann garantiere ich Ihnen zwei Dinge:
1. Sie werden niemals reich sein.
2. Sie werden niemals wirklich glücklich sein.

Glück erreichen Sie nicht dadurch, ein bequemes Leben zu führen und sich ständig zu fragen, was hätte sein können.
Glück erreichen Sie als Ergebnis eines Zustandes natürlichen Wachstums UND indem Sie Ihr ganzes Potentzial ausschöpfen!

Samstag, 22. Januar 2011

"Muße. Vom Glück des Nichtstuns"


Der Journalist Ulrich Schnabel hat ein Buch über das Nichtstun geschrieben. Und erklärt während eines Besuchs bei herumlungernden Zootieren, warum darin das Glück liegt.
Um das neue Buch zu schreiben, hatte er sich ein halbes Jahr freigenommen. Zuerst hatte er geschaut, wie er mit der eigenen Muße so umgeht. Wie das ist, wenn man sich als Journalist von dem Nachrichtenstrom abschneidet, der längst zu einer nicht hinterfragbaren Konstante geworden ist.
Es funktioniert. Die Hälfte des Buches entwirft er beim Spazierengehen, in der "heißen Phase" des Schreibens fährt er vier Wochen in Urlaub, verwirft einen Teil seiner Planung - und treibt damit den Lektor "in den Wahnsinn".

Die Existenzberechtigung dieses Buchs liegt im Gegensatz der Muße: im Stress. "Wie eine Seuche breitet sich das aus", sagt Schnabel. Alle um ihn herum hatten das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben, unter Druck zu stehen. Dieses Gefühl wird aber nicht nur von äußeren Faktoren erzeugt, sondern auch von uns selbst. "Sich von sich selbst hetzen lassen" nennt Schnabel das. Er findet Studien, die belegen, dass unser Gehirn und unsere geistige Stabilität immer wieder Phasen des Nichtstuns brauchen. Er liest eine Warnung der Weltgesundheitsorganisation, dass berufsbedingter Stress durch permanente Überlastung eine der "größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts" sei. Er spricht mit Wissenschaftlern, einer erzählt von dem "antrainierten" Kick des Büromenschen: Alle elf Minuten erwartet das Gehirn mittlerweile eine Unterbrechung - durch E-Mails, SMS, Facebook-Nachrichten. Der Terror hört auch am Wochenende nicht auf. Wer soll sich da noch konzentrieren, gar entspannen?

Wer sich mit Muße beschäftigt, der trifft auf noch andere Begriffe. Müßiggang. Nichtstun. Faulheit. Trägheit. Das Wort "Muße" stammt aus dem Griechenland der Antike, fast bedeutet es das genaue Gegenteil von Faulheit. Ein aktiver Zustand, der das Studieren von Dichtung, Musik und Literatur erst möglich macht. Muße, sagt Schnabel, das sind "Momente, die ihren Wert in sich selbst tragen und die nicht der modernen Verwertungslogik unterworfen sind". Wie wenn ein Kind spielt. Dabei sein, egal, was man tut - und wenn es nichts ist.

"Sozialstress", sagt Schnabel. "Wer nicht selber über seine Handlungen bestimmen kann, hat Stress." Einer, den Schnabel bewundert, hat es geschafft, sich diesem Modell zu widersetzen: Yvon Chouinard, Gründer der Firma Patagonia und Autor des Buchs "Lass die Mitarbeiter surfen gehen". Schnabel lobt dessen "müßiggängerische Grundhaltung in einem knallharten Business". Chouinard gönnt seinen Mitarbeitern Freiheit - die er sich auch selber nimmt. Ein System, das auf Vertrauen und Selbstbestimmung basiert. "Keine theoretische Träumerei", ruft Schnabel. "Es geht doch!"

"Um die Kraft für einen Richtungswandel zu finden", schreibt Schnabel in seinem Buch, "benötigen wir ausgerechnet das, was uns am meisten fehlt: Muße und Zeit." Er meint damit nicht nur einen persönlichen Wellnesstrip, sondern einen gesellschaftlichen, einen politischen Wechsel. Und die Lösung ist denkbar einfach: Anfangen. Nichts tun. Jeder Einzelne. Nach Hause gehen, an die Decke gucken, in die Sterne, in den Mond, spazieren gehen, nachdenken, alles gratis. Ulrich Schnabel will, dass sich das ausbreitet. In zwanzig Jahren, so hofft er, reden nicht nur er und ein paar Wissenschaftler vom "Zeitwohlstand". Eine Revolution könnte das dann werden. Sie finge damit an, dass man einfach mal Ruhe gibt. Und sagt: Ich hab jetzt keine Zeit, ich muss mich um meine Muße kümmern.

Fazit:
Dieses Buch ist es wirklich wert, gelesen zu werden.

Dienstag, 18. Januar 2011

Liebe

Du begegnest in deinem Leben tausend Menschen und keiner berührt dich
und dann triffst du den einen
und dein ganzes Leben verändert sich...

Donnerstag, 13. Januar 2011

Gott erschuf die Geschöpfe

Gott erschuf den Esel
und sagte zu ihm: "Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Und Du wirst fünfzig Jahre leben."Darauf entgegnete der Esel: "Fünfzig Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib' mir bitte nicht mehr als dreißig Jahre!" Und es war so.

Dann erschuf Gott den Hund

und sprach zu ihm: "Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben." Der Hund antwortete: "Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre!" Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen

und sprach: "Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und Dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein und so sollst Du für zwanzig Jahre leben." Der Affe sprach: "Gott, zwanzig Jahre als Clown auf der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre." Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann

und sprach zu ihm: "Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für zwanzig Jahre leben! "Darauf sprach der Mann:"Gott, Mann zu sein für nur zwanzig Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die zwanzig Jahre, die der Esel ausschlug, die fünfzehn des Hundes und die zehn des Affen."

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann zwanzig Jahre als Mann lebt, dann heiratet und dreißig Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und fünfzehn Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder. Und so ist es bis heute....

Dienstag, 11. Januar 2011

Bitte, seht euch das an, hört euch das an

Bitte,
seht euch den Film an, hört euch das Lied an...

http://www.youtube.com/watch?v=vFVLOIsALq0

Danke

Wenn das Feuer erlischt; Teil 2

Einfache Ernährungs- und Lebensregeln zur Vata-Reduktion bei Burnout
* im regelmäßigen Rhythmus essen, schlafen und sich bewegen
* warme und gekochte Speisen bevorzugen
* warme Getränke, insbesondere heißes Wasser und Ingwerwasser trinken
* täglich meditieren, in die Natur gehen
* milde Gewürze wie Safran, Ingwer, gekochten Knoblauch, Kreuzkümmel und Steinsalz täglich mit der Nahrung einnehmen
* Früh schlafen gehen (gegen 22 Uhr) und evtl. davor eine heiße Milch mit Ashwaganda und Honig trinken
* Zur körperlichen und mentalen Stärkung alle Rasayana-Nahrungsmittel bevorzugen: Milch, Ghee, Honig, Weizen, Mandeln, Nüsse, süße Wurzelgemüse, Trauben, Mango, Trockenfrüchte
* Im Akut-Zustand helfen die Rasayana-Nahrungsergänzungen Chayavanabrush, Weizengras oder Ashwaganda zur Regeneration der Lebensenergie und Abwehrkraft
* Mentale Erschöpfung kann mit Medya Rasayanas wie Sankhapuspi, Brahmi Tulsi oder Tagara ausgeglichen werden.

Grundbegriffe des Ayurveda


Dosha
Bei den Doshas handelt es sich um drei Prinzipien, die für die Steuerung sämtlicher Abläufe und Funktionen im Körper verantwortlich sind. Die drei Doshas – vata, pitta und kapha – sind die wichtigsten Faktoren der ayurvedischen Lehre überhaupt. Denn sie sind für alle positiven und negativen Veränderungen im Körper verantwortlich, je nachdem, ob sie sich in einem normalen oder in einem pathologischen Zustand befinden. Es handelt sich nicht um Substanzen, sondern um höchst dynamische Kräfte, die alle physiologischen und pathologischen Prozesse im Körper steuern.

Vata
Vata ließe sich als das ‘kinetische Prinzip’ bezeichnen, da es für jede Form von Bewegung, die sich im Körper zeigt, verantwortlich ist. Der Begriff våta stammt aus dem Sanskrit und leitet sich von der Verbalwurzel vå ab, die für ”sich bewegen” steht. Die Eigenschaften von våta sind Leichtigkeit, Trockenheit, Rauhigkeit, Nicht-schleimig-keit, Kälte, Beweglichkeit und Feinheit. Våta ruft diese Eigenschaften im Körper hervor und erhält sie, wo sie benötigt werden, aufrecht. Ist våta jedoch gestört (man sagt ‘erhöht’ oder ‘aggraviert’), produziert es die Eigenschaften im Übermaß.

Pitta
Pitta ist das ‘thermische Prinzip’. Die Bezeichnung steht in enger Beziehung zu dem Sanskrit-Begriff tapas, der ”Hitze” bedeutet. Die Eigenschaften von pitta sind flüssig, scharf, sauer, etwas ölig, beweglich wie eine Flüssigkeit (fließend), scharfer Geschmack und penetrierend. Wenn sich pitta im Normalzustand befindet, ruft es diese Eigenschaften im Körper hervor und erhält sie aufrecht. Ist pitta jedoch gestört, prägen sie sich in einem Übermaß aus und Krankheiten entstehen, bei denen diese Eigenschaften die Hauptsymptome bilden (wie z.B. Gastritis).

Kapha
Das ‘Wasser- bzw. Synthese-Prinzip’ des Körpers wird im Ayurveda kapha genannt. Der Begriff beinhaltet die Silbe ka – eine der vielen Bezeichnungen im Sanskrit für ‘Wasser’. Die Eigenschaften von kapha sind ölig, kühl, schwer, süß, stabil, schleimig oder klebrig und weich. Befindet sich kapha in einem Normalzustand, so produziert es diese Eigenschaften und hält sie – wo nötig – aufrecht. Ist kapha jedoch gestört, so entstehen sie im Übermaß im Körper, was zu schwerwiegenden Erkrankungen (wie Diabetes) führen kann.

Agni
Agni läßt sich mit ‘Verdauungsfeuer’ übersetzen. Es handelt sich hierbei um eines der wichtigsten Wirkungsprinzipien in unserem Körper. Es steuert alle Verdauungs- und Stoffwechselprozesse, zum Beispiel über die Regulierung der Verdauungsenzyme und -hormone.

Autoreninfo:

Kerstin Rosenberg



ist eine international bekannte Spezialistin und Buchautorin für Ayurveda-Ernährung, -Psychologie und -Therapie. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet sie die Europäische Akademie für Ayurveda und übt seit 1996 eine rege Unterrichtstätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Kontakt und Info unter Tel.: 06054-9131-0
kerstin.rosenberg@ayurveda-akademie.org
http://www.ayurveda-akademie.org

Quelle: www.sein.de

Wenn das Feuer erlischt

Ayurveda zur Behandlung von Burnout

Burnout ist auf dem besten Weg, zu einer Volkskrankheit zu werden. Immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt und leer. Ayurveda geht die Symptome auf verschiedenen Ebenen an und entfacht das Lebensfeuer wieder.
Es ist erschreckend, in welchem Ausmaß Menschen langjährigen Raubbau mit ihren körperlichen und geistigen Kräften betreiben. Die daraus resultierenden Schlafstörungen, Migräneanfälle, Depressionen, Ängste und chronische Energielosigkeit betreffen mehr als 1,5 Millionen Menschen aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten in Deutschland und werden in der modernen Medizin als Burnout bezeichnet, was soviel wie “Ausgebranntsein” bedeutet. Auffällig ist dabei, dass besonders häufig Menschen aus sozialen Berufen unter diesem Krankheitsbild leiden und als schulmedizinisch definierte Ursache eine jahrelange, meist berufliche, Überforderung – oft gepaart mit ständiger Frustration – als Grund für die Erkrankung angegeben wird. Diese Unfähigkeit, sich um sich selbst zu kümmern, wenn man sich um andere kümmert, sollte uns zu denken geben. Aber auch externe Ursachen wie chronische Infekte (besonders Viren), Giftbelastungen und Ernährungsfehler sowie Immun- und Hormonstörungen können als Krankheitsauslöser dienen und die psychosomatische Komponente verstärken.

Die Bezeichnung Burnout ist aus ayurvedischer Sicht auf makabre Weise passend für ein Krankheitsbild, bei dem das Lebensfeuer agni erlischt und die daraus erfolgenden Mangelerscheinungen auf der energetischen und substanziellen Ebene zu tiefliegenden Störungen des körperlichen und psychischen Wohlbefindens führen. Möchte man Burnout mit den ayurvedischen Begrifflichkeiten definieren, so würde man es vorrangig als Vata-Störung mit einem Mangelzustand von Rasa (einer der Basisstoffe, aus denen wir bestehen) und Ojas (Immun- und Abwehrkraft) bezeichnen. Speziell das Prana-Vata – die Lebensenergie schlechthin mit enger Beziehung zur Psyche und ihrer Re- gulierungsfunktion für alle anderen Doshas – bewältigt seine Aufgaben nur unzureichend und führt zu einer Verminderung von Kapha, das für die nährende und aufbauende Kraft steht und im Wesentlichen für die Bildung von Ojas verantwortlich ist.


Hand in Hand: Yoga und Ayurveda

Geradezu ideal, um einem Burnout auf wirkungsvolle und nachhaltige Weise zu begegnen, sind die ganzheitlichen Empfehlungen, Techniken und Therapiemethoden des Yoga und Ayurveda. Speziell die sanften Massagen, die aufbauenden Ernährungsempfehlungen und die hochpotenten Kräuterrezepturen der ayurvedischen Rasayana-Therapien stellen in Kombination mit einem entspannendem Asana- und Pranayamaprogramm (Yogastellungen und Atemübungen) die optimale Burnout-Behandlung für Körper und Geist dar.

Um das große Heilpotential des Ayurveda zur erfolgreichen Burnout-Behandlung zu nutzen, ist es notwendig, die individuellen Krankheitsursachen des Einzelnen zu ermitteln und anschließend zu meiden. Hierbei ist es unerlässlich, dass ein erfahrener Ayurveda- und/oder Yoga-Therapeut seinen Klienten bei der Analyse des eigenen Lebens unterstützt und zur Umsetzung von Veränderungsstrategien motiviert. Dabei sollten die wichtigsten Vata-reduzierenden Maßnahmen in der täglichen Ernährung und Verhaltensweise so schnell und so umfangreich wie möglich umgesetzt und fest in den Alltag integriert werden (siehe Kasten Seite 5). Ferner sind viele Ölbehandlungen aus der ayurvedischen Manualtherapie indiziert. Ganz besonders wohltuend für die körperliche Vitalität und die psychische Stabilität ist der Ölstirnguss Shirodhara, den sich die Betroffenen mindestens zwei Mal pro Woche gönnen sollten. Auch milde Dampfbäder, Ölmassagen, eine sanfte Ausleitung mit Sennesblättern, Rizinus oder Triphala und innere Ölungen (Ein- läufe) unterstützen den regenerativen Aufbauprozess. Die Einnahme von Heilsubstanzen mit våta-reduzierender Wirkung rundet die Behandlung ab (zum Beispiel Ashwanganda, Kapikacchu, Shatavari, Deshamula). Dabei werden die Substanzen nach den vorherrschenden Symptomen ausgewählt.


Den Körper nähren, den Geist stärken

Sobald die Vata-regulierenden Maßnahmen die ersten positiven Ergebnisse zeitigen, können die darauf aufbauenden Rasayana-Therapien ihre volle Wirkung auf den Funktions- und Nährzustand der einzelnen Gewebe entfalten. Hierbei ist besonders die Einnahme von nährenden Substanzen wie Milch, Ghee und Honig, aber auch von klassischen Nahrungsergänzungen wie Chayavanabrush, Weizengras oder Ashwaganda zu empfehlen. An dieser Stelle interessant: In den ayurvedischen Schriften decken sich die angegebenen Symptome bei einem Mangelzustand des Nährgewebes rasa in überraschendem Maße mit den Symptomen des Burnout-Syndroms wie Schwäche, "Trockenheit und Rauheit" der Gewebe (= allgemeine Funktionsbeeinträchtigung), Abmagerung, schwerer Atem, Herzklopfen, Druck oder Schmerzen im Brustraum, Zittern, Geräuschempfindlichkeit, Müdigkeit, Interesselosigkeit und Depressionen.

Für die Stärkung des Geistes, der Konzentrationsfähigkeit und der inneren Zufriedenheit gibt es ebenfalls hervorragende Pflanzenpräparate, sogenannte Medya Rasayanas, wie Sankhapuspi, aber auch das bekanntere Brahmi oder Tulsi. Beruhigend wirkt vor allem Tagara.


Spirituelle Heilung

Neben all den körperlich ausgerichteten Verjüngungsmethoden und Heilkräutern sollten die spirituellen Therapien nicht zu kurz kommen. Eine regelmäßige Schulung des Geistes durch Meditation wird zwar oft vernachlässigt, ist aber einer der entscheidenden Faktoren, um mit Stress und Überlastung auf bessere Weise umzugehen und neue Lebens- kräfte und Freude zu finden. Häufig ist eine psychologisch orientierte Ayurveda-Beratung notwendig, um neue Perspektiven für eine neue – den eigenen doshagerechten Bedürfnissen entsprechende – Lebensausrichtung zu gewinnen. Auch mentale Stressmuster können durch eine bewusste Schulung des Geistes sehr gut erkannt werden, und eine “sattvische (ausgewogene) Persönlichkeitsmodifikation” führt zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht.

Für diesen Prozess empfehlen die klassischen Schriften der Ayurveda-Heilkunde regelmäßige Meditationen als die kraftvollste aller beschrieben Methoden. Dies ist für den Burnout-Patienten eine sehr gute Nachricht, denn die spirituellen Therapien zeigen keine Nebenwirkungen und kosten nichts!

Quelle: www.sein.de

Sonntag, 9. Januar 2011

Die Vorteile des Bedingungslosen Grundeinkommen

Wer noch immer keine Informationen zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen hat, bekommt hiermit eine wirklich gelungene Zusammenfassung zu hören:

http://www.youtube.com/watch?v=xWQ8cNhErys

Samstag, 8. Januar 2011

Vortrag mit Ralph Boes in München

Ralph hat bei der letzten Bundestagswahl als Direktkandidat für Berlin-Mitte kandidiert, seit Jahren bereist er ganz Deutschland und spricht in Vorträgen zum Thema. Bei zahlreichen äußerst öffentlichkeitswirskamen Aktionen der Berliner Initiate, wie z. B. der Bundesagentur für Einkommen, hat er maßgeblich mitgewirkt. Ralph war im September zu Gast bei unserem Symposium und hat zuletzt die Seite bgeLeaks aufgesetzt, die sich kritisch mit der Veröffentlichungspraxis des Netzwerks Grundeinkommen auseinandersetzt. Mehr zu Ralph Boes und zu seinem antroposophischen Hintergrund findet ihr auf seiner Homepage.

Thema des Vortags ist:

Die Konsumsteuer: Finanzierungsform einer freiheitlichen Gesellschaft – oder verkapptes neoliberales Abzock-Modell? – Die Konsumsteuer in den Fokus der gegen sie erhobenen Vorwürfe gestellt.

Zeit: Montag, 10. Januar 2011, 19.30 Uhr

Ort: Rudolf-Steiner-Schule, Leopoldstraße 17, München-Schwabing (bitte Beschilderung im Schulgebäude beachten)

MVV: U3/U6-Haltestelle Giselastrasse

Eintrittspreis nach freier Selbsteinschätzung, auch in komplementären Währungen
Richtpreise: Vollzahler 8 Euro, ermäßigt 0 bis 5 Euro

Herzliche Einladung an alle Interessierten und Neugierigen, ob Skeptiker, Kritiker oder mutige Vordenker, zur Information & Diskussion.


Quelle: www.grundeinkommen-muenchen.de

Des Weiteren weisen wir auf ggf. interessante Termine von anderen Veranstaltern im Januar hin:

Bedingungsloses Grundeinkommen – wie ist das zu denken? Irreale Forderung oder bezahlbares und sinnvolles Konzept?

Vortrag und Gespräch mit Ralph Boes als Vertreter der Bürgerinitiative Berlin

Zeit: Dienstag, 11.01. 2011, 19:30 Uhr
Ort: Rahnstüberl im Hansa-Haus, Brienner Str. 39 (Rückgebäude)

Eine Veranstaltung der ÖDP (organisiert von Rosemarie Buchner im Nachgang an das Müncher Symposium im Herbst)